Sonddays Folge 5: Modulationseffekte für Gitarre

In der 5 Folge geht es um Modulationseffekte: Chorus, Flanger, Phaser, Univibe, Tremolo

Beschreibungen:

Modulationseffekte mischen dem Originalsignal künstlich erzeugte Signalanteile bei, und färben so den Gesamt-Sound. Zu den bekanntesten zählten Chorus, Phaser und Flanger, usw.

Chorus

Beim Choruseffekt wird das Originalsignal minimal verzögert und in der Tonhöhe moduliert. Verzögerungszeit, Modulationsgeschwindigkeit und Modulationsintensität lassen sich innerhalb vorgegebener Grenzen verändern. Der Choruseffekt eignet sich hervorragend dafür, ein Signal „anzudicken“ und ihm einen volleren, räumlicheren Klang zu geben.

Phaser

Ein Phaser arbeitet auf dem Prinzip der kontinuierlichen Phasendrehung. Das Originalsignal wird mit einer Kopie seiner selbst gemischt, wobei allerdings diese Kopie um eine winzige Verzögerungszeit versetzt ist. Dadurch entstehen Phasenauslöschungen: Schmale Frequenzbereiche des Signals werden ausgeblendet, was teils drastische Klangänderungen hervorrufen kann. Insbesondere dann, wenn mehrere verschiedene Verzögerungen miteinander kombiniert werden, wie es beim Phaser geschieht.
Der charakteristische Phasing-Effekt entsteht aber erst durch die Modulation dieser Frequenzen, was eine fortwährende Veränderung der Klangfarbe bewirkt. Meistens bietet ein Phaser Regelmöglichkeiten für die Effekt-Intensität, die Modulationsgeschwindigkeit wie auch für die Klangfärbung.

Flanger

Auch beim Flanger ist die Grundlage des Effektes eine zeitliche Verzögerung zwischen Original- und Effektsignal. Allerdings ist diese Verzögerung hier viel größer als beim Phasing.

Leslie-Effekt

Ebenfalls um einen Modulationseffekt handelt es sich beim Leslie- oder Rotary-Effekt. Hier wird der Sound rotierender Lautsprecher simuliert. Bei luxuriös ausgestatteten Leslie-Effekten lassen sich nicht nur die Geschwindigkeiten (Slow/Fast) justieren, sondern auch das Anfahren und Abbremsen des Motors wird simuliert und die Pegel für Treble und Bass sind stufenlos einstellbar. Rotary-Effekte sind vor allem ein praktischer Ersatz für ein Original-Leslie, wenn man sich den Transport eines sperrigen und schweren Rotor-Kabinetts sparen möchte.

Tremolo

Beim Tremoloeffekt wird statt der Tonhöhe die Amplitude des Signals moduliert, d.h., es wird abwechselt leiser und lauter. Hierbei können u. a. die Geschwindigkeit (Frequenz) des Wechsels zwischen laut und leise vom Anwender justiert werden.

Webseite für die Bilder und Infos:
www.fluidsolo.com
Helix

Viel Spaß und Erfolg
Horst Keller

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