Spiele wie Jimi Hendrix – Riffs & Licks (Teil 2)
In der zweiten Folge unserer fünfteiligen Serie über den Meister der E-Gitarre gehen wir einen entscheidenden Schritt weiter. Nachdem wir im ersten Teil das Fundament gelegt haben, konzentrieren wir uns heute auf den rhythmischen Herzschlag und die rechte Hand.
Jimi Hendrix hat den Blues nicht nur gespielt, er hat ihn choreografiert. Sein Geheimnis liegt in der Unabhängigkeit der Schlaghand und der Fähigkeit, einen starren 12-Takt-Blues in ein lebendiges, atmendes Kunstwerk zu verwandeln. Wir schauen uns an, wie er den legendären „Hendrix-Akkord“ einsetzt und wie du durch Slides und gezielte Akzente diesen unverkennbaren Vibe in dein eigenes Spiel integrierst.
Was dich in diesem Workshop erwartet:
- Der Hendrix-Groove: Wir analysieren die Mechanik hinter seinen Rhythmus-Patterns und wie du die nötige Lockerheit in der Schlaghand entwickelst.
- Akkord-Voodoo: Ein tiefer Blick auf den E7#9 und wie Hendrix ihn mit Basslinien und Single-Note-Fills verbindet.
- Dynamik & Artikulation: Warum Slides nicht nur Verzierungen sind, sondern das Bindeglied zwischen den Akkorden darstellen.
- Praxis-Training: Wir üben gemeinsam in verschiedenen Geschwindigkeiten (70%, 80% und 120% Originaltempo), damit die Bewegungsabläufe in Fleisch und Blut übergehen.
Die Themen im Detail:
[02:07] Das harmonische Gerüst: Vorstellung der Kern-Akkorde (E7#9, A7, G5, Bm7) und ihre Besonderheiten. [03:36] Der E7#9 Groove: Detaillierte Analyse der ersten Takte – hier entsteht die Magie. [07:27] Struktur des 12-Takt-Blues: Wie Hendrix die klassische Form durch kleine rhythmische Verschiebungen modernisiert. [15:14] Stilmittel & Ausdruck: Alles über Slides, energetisches Spiel und die bewusste Gestaltung von Pausen. [16:58] Improvisations-Ansätze: Wie du die E-Moll Pentatonik nutzt, um über den Hendrix-Groove zu solieren. [19:11] Sound-Check: So stellst du dein Equipment (Plexi-Sounds, Tube Screamer & Chorus) für den authentischen 60s-Vibe ein.
Der Weg zum Ziel
Denk daran: Hendrix zu spielen bedeutet, die Kontrolle über das Chaos zu haben. Es geht nicht darum, jede Note mathematisch exakt zu treffen, sondern den Puls des Songs zu fühlen. Nutze die Loops im Video, um die Patterns zu automatisieren. Wenn du nicht mehr darüber nachdenken musst, was deine rechte Hand tut, fängst du an, wie Hendrix zu klingen.
🔗 Links & Ressourcen zur Episode:
- 🎸 Sound & Gear: Line 6 Helix Presets im Shop
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Bleib dran, nimm dir Zeit für die Details und lass die Saiten atmen. Wir sehen uns im nächsten Teil!
Viel Freude und nachhaltigen Fortschritt beim Üben
Horst Keller
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