Elvis Presley · Country-Blues · Horst Keller
That’s All Right Mama auf der Gitarre
Drei Akkordstufen, ein federnder Wechselbass und viel Kontrolle in der rechten Hand. Horst zeigt dir seine akustische Livefassung mit A, D, E, Country-Groove, Rock’n’Roll-Variante und kleinen A-Dur-Licks. Du lernst dabei nicht nur eine Akkordfolge, sondern eine Begleitung, die auch allein ohne zweite Gitarre rhythmisch vollständig trägt.
Die vollständige Gitarrenstunde
17 Minuten vom Akkordwechsel zum Rock’n’Roll-Groove
Horst baut die Begleitung in einer klaren Reihenfolge auf: Akkorde und Basssaiten, Country-Wechselbass, Auftakt, Rock’n’Roll-Variante, kleine Zwischenspiele und Soundkontrolle.
Horsts akustische Livefassung
Die Lektion ist keine notengetreue Rekonstruktion jeder Studiogitarre. Horst zeigt, wie er den Song allein mit Akustikgitarre tragfähig begleitet.
Der erste Durchgang bleibt im Country-Blues. Danach wird der Anschlag dichter und rollender. So lernst du zwei Intensitätsstufen, ohne die Form oder die Akkordbasis zu wechseln.
Das Solo ist bewusst optional. Für eine Solofassung sind Bass, Puls und Akkordwechsel wichtiger als zusätzliche Licks.
A, D und E als feste Orientierung
Die Akkorde sind einfach, ihre Basssaiten entscheiden
Die harmonische Basis bleibt überschaubar. A7, E7 und die kleine Auftaktlinie ergänzen die drei Hauptstufen. Lerne zuerst, auf welcher Saite jeder Akkord beginnt.
A-Saite als Grundbass
Beginne auf der offenen A-Saite. Als Wechselbass nutzt Horst zusätzlich die tiefe E-Saite.
D-Saite als Grundbass
Beim D-Akkord wechseln D- und A-Saite. Vermeide einen unkontrollierten tiefen E-Bass.
Tiefe E-Saite zuerst
Der Grundbass liegt auf der tiefen E-Saite, der Wechselbass auf der A-Saite.
0, 2, 4 auf der E-Saite
Die Töne E, Fis und Gis führen hörbar zurück nach A. Übe sie als eigene kurze Schleife.
Formgefühl entsteht durch Zielpunkte. Höre, wann A wieder einsetzt, und bereite den Auftakt rechtzeitig vor. Zähle die Form nicht nur mechanisch durch.
Bass, Akkord, Bass, Akkord
Der Wechselbass trägt den Country-Blues
Horst trennt Bassnote und Akkordschlag deutlich. Die Basssaiten werden leicht gedämpft und mit genug Plektrumkontakt gespielt, damit sie hörbar schnappen.
Grundbass
Triff nur die zuständige Basssaite. Der Ton soll kurz, klar und rhythmisch eindeutig sein.
Akkordschlag
Der Akkordteil folgt kompakt. Schlage nicht jedes Mal mit voller Breite durch alle sechs Saiten.
Wechselbass
Wechsle zur zweiten Basssaite des Akkords, ohne die rechte Hand zu verspannen oder den Puls zu verlieren.
Dämpfung
Die Handkante liegt leicht an den Basssaiten. Der Ton bleibt definiert, aber nicht vollständig tot.
Kraftvoll bedeutet nicht fest. Das Plektrum darf stabil in der Hand liegen, während Handgelenk und Unterarm locker bleiben.
Zwei Intensitätsstufen
Vom Country-Groove zur rollenden Rock’n’Roll-Begleitung
Beginne mit dem klaren Wechselbass. Er lässt Platz für die Stimme und macht jeden Akkordwechsel hörbar. Wenn dieser Puls stabil ist, verdichtest du die Akkordschläge.
Die zweite Stufe rollt stärker und bekommt einen leichten Shuffle-Charakter. Horst beschreibt diese Variante als Mischung aus Country, Blues und Rock’n’Roll.
Der Wechsel ist ein Arrangementmittel. Eine Strophe bleibt schlank, die nächste bekommt mehr Feuer. Die Lautstärke steigt nicht beliebig, die Bewegung wird dichter.
Vier Kontrollpunkte
- Bass: jede Akkordstufe beginnt auf der richtigen Saite.
- Puls: der Wechselbass bleibt auch beim Singen stabil.
- Dichte: Country und Rock’n’Roll sind klar unterscheidbar.
- Form: der Auftakt landet sicher wieder auf A.
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20 direkte Kapitel
- 00:10 · EinstiegHorst eröffnet die Lektion und ordnet Elvis ein.
- 02:24 · Das Songtutorial beginntÜbergang von der Einordnung zur praktischen Aufgabe.
- 02:41 · Country, Blues und FormStil und ungerade Formlänge erkennen.
- 03:11 · Akkorde im ÜberblickA, A7, D, E und E7.
- 03:26 · Country mit BluesHorsts akustische Liveidee.
- 03:56 · Erster DurchgangBegleitung und Form im Zusammenhang hören.
- 04:52 · Rhythmus aufbauenVom Beispiel zur rechten Hand.
- 05:18 · Wechselbass auf AA-Saite, Akkordteil und tiefe E-Saite.
- 05:53 · Wechselbass auf DD- und A-Saite im Wechsel.
- 06:12 · Wechselbass auf ETiefe E-Saite und A-Saite.
- 06:27 · Auftakt 0, 2, 4E, Fis und Gis führen zurück nach A.
- 06:48 · Rock’n’Roll-VarianteMehr Feuer bei gleicher Akkordbasis.
- 07:10 · Zwei Stufen verbindenCountry zuerst, dichterer Anschlag danach.
- 08:15 · Solo bewusst optionalWarum die Begleitung in der Solofassung Vorrang hat.
- 08:32 · Terzen und SlidesKleine Zwischenspiele in A-Dur.
- 09:39 · A-Dur-PentatonikTonmaterial für freie Antworten.
- 10:24 · Basswechsel wiederholenA und E in Nahaufnahme.
- 11:00 · Hall und Slapback-EchoKurzer Raum und 110 bis 115 Millisekunden Echo.
- 11:56 · Rollender ShuffleDie dichtere Rock’n’Roll-Begleitung.
- 15:11 · Schlussweg zum GrooveBasssaiten, Dämpfung, Anschlag und Akkordwechsel.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten von den Basssaiten zur Begleitung
- Akkorde: A, A7, D, E und E7 ohne Rhythmus wechseln. Jeder Griff klingt einzeln sauber.
- Basskarte: Sprich zu jedem Akkord Grundbass und Wechselbass laut mit und triff nur diese Saiten.
- Country-Groove: Spiele Bass, Akkord, Wechselbass, Akkord zunächst nur auf A, dann auf D und E.
- Auftakt: Verbinde 0, 2, 4 auf der tiefen E-Saite zehnmal sauber mit dem A-Akkord.
- Arrangement: Spiele einen schlanken und einen dichteren Durchgang hintereinander, ohne das Tempo zu verändern.
- Aufnahme: Prüfe Basspräzision, Puls, Dämpfung, Akkordwechsel und Auftakt getrennt.
Die halbe Miete
Horst setzt die Priorität eindeutig: Zuerst müssen die Akkordwechsel funktionieren. Erst dann lohnt es sich, den Anschlag zu verdichten.
Stockt ein Wechsel, nimm die rechte Hand heraus. Bewege nur A zu D, D zu E und E zu A, bis der nächste Griff ohne Suchbewegung steht.
Übe den Wechselbass anschließend leise. Ein kurzer, klarer Bass ist wichtiger als Lautstärke.
Zum Schluss spielst du zur Lektion mit. Die Originalhöhe passt zu Horsts A-Dur-Fassung, die praktische Quelle bleibt sein Tutorial.
Premium-Material
Einseitiges Akkordblatt
Die bestehende Download-ID bleibt unverändert. Lokal geprüft wurde eine 768 × 1.024 Pixel große JPG-Fassung mit Akkorden und Formhinweisen. Liedtext wird im Beitrag nicht wiedergegeben.
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Hinweis: Das Material ist zum persönlichen Lernen bestimmt. Rechte an Komposition, Text, Film und Originalaufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Klang und Anschlag
Kurze Bassnoten, trockene Akkorde, wenig Effekt
Leicht abdämpfen
Die Bassnoten bekommen durch die Handkante Kontur. Auch die Akkordschläge bleiben kompakt und kontrolliert.
Kurzes Slapback
Horst nennt etwas Hall und ein Echo von 110 bis 115 Millisekunden als passende Klangidee. Der Groove muss vorher trocken funktionieren.
Das Plektrum als Klangregler
Halte das Plektrum stabil genug für den schnappenden Bass, aber nicht so fest, dass Handgelenk und Unterarm blockieren. Verschiedene Stärken kannst du mit den VIP-Guitar Plektren direkt vergleichen.
Getrennter Kontrollpass
Drei Hördurchgänge mit klaren Aufgaben
Höre zuerst nur auf die Basssaiten. Jeder Akkord soll einen eindeutigen Grundbass und Wechselbass haben.
Im zweiten Durchgang kontrollierst du die Dämpfung. Die Töne sollen kurz und federnd sein, nicht dumpf oder abgewürgt.
Erst der dritte Durchgang prüft das Arrangement. Country und Rock’n’Roll müssen als zwei Stufen erkennbar bleiben, ohne dass der Puls kippt.
Hörkontrolle
- Beginnt jeder Akkord auf der richtigen Basssaite?
- Bleibt die Hand locker, obwohl das Plektrum stabil sitzt?
- Landet der Auftakt sicher auf dem nächsten A?
Passende nächste Schritte
Vertiefe Rhythmus, Country-Licks und Pentatonik
Dein nächster Durchgang
Spiele zwei Minuten nur A mit Wechselbass. Füge D und E hinzu. Erst wenn der Puls stabil bleibt, ergänzt du Auftakt und Rock’n’Roll-Variante.

