Elvis Presley · Rhythmusgitarre · Horst Keller
Suspicious Minds auf der Gitarre
Ein federnder Groove, klare Akkordwechsel und kleine Verzierungen machen diese Begleitung lebendig. Horst zeigt dir G, C, D, Bm, Em, D7 sowie B7sus4 und B7, das G-C-Motiv, die passende Bewegung der rechten Hand und einen Weg vom Basisrhythmus zur vollständigen Songform.
Die vollständige Gitarrenstunde
26 Minuten von den Akkorden zur fließenden Begleitung
Horst beginnt mit der Songform und baut dann Akkorde, Verzierungen, Anschlag und Rhythmus schrittweise zusammen. Die Nahaufnahmen zeigen beide Hände und machen den Bewegungsablauf nachvollziehbar.
Rhythmus vor Verzierung
Der Einstieg klingt charakteristisch, weil Horst den G-Akkord kurz in Richtung C färbt. Diese Bewegung ist wirkungsvoll, aber ausdrücklich kein Muss.
Der tragende Hinweis kommt aus dem Schlagzeug: Höre besonders auf die Hi-Hat. Sie liefert die rhythmische Orientierung, auf die du deine Anschlagshand setzt.
Korrektur zur Einordnung: Der ursprüngliche Live-Einstieg enthält falsche Aussagen zu Autorschaft und Trennungsbezug. Horst hat diese Angaben im Ausgangsbeitrag selbst korrigiert. Für die musikalische Lektion werden sie nicht übernommen.
Harmonie und Form
Die drei Hauptakkorde tragen die Strophe
G, C und D bilden das Fundament. Am Strophenende und im Refrain kommen Bm, Em und D7 hinzu. Vor der Bridge zeigt Horst außerdem B7sus4 und B7.
G, C und D
Halte die Begleitung zunächst schlicht. Der Wechsel zwischen G und C prägt den Einstieg, D führt zurück.
D, C, Bm und D
Übe diese kürzere Akkordfolge separat. Der Bm-Barré braucht mehr Vorbereitung als die offenen Akkorde.
C, G, Bm, Em und D
Der Refrain erweitert die Harmonie, behält aber denselben rhythmischen Grundgedanken.
B7sus4 nach B7
Die Sus-Spannung führt in den nächsten Formteil. Wenn der Griff zu schwer ist, erlaubt Horst den direkten Wechsel zu B7.
Quelle und Kontrolle: Die lokale GP4-Datei steht bei 116 BPM, enthält 73 Takte und zwei Spuren für Rhythmusgitarre und Melodie. Das zweitseitige PDF zeigt G, C, D, Bm, Em und D7 sowie die vollständige Form.
Rechte Hand und Hi-Hat
Der Groove entsteht aus lockerer Bewegung
Horst zerlegt die Begleitung in Abwärtsschläge und einen kurzen doppelten Aufwärtsschlag. Das Materialblatt notiert als Orientierung D, D, UU, D, U. Entscheidend bleibt der hörbare Puls.
Nur abdämpfen
Lege die Greifhand zunächst locker auf die Saiten und übe den Anschlag ohne Akkordwechsel.
Hi-Hat hören
Sprich oder klopfe die Figur mit, bevor du sie auf die Gitarre überträgst.
Doppelschlag
Die kurze Aufwärtsbewegung darf leicht bleiben. Sie ist kein zusätzlicher Kraftimpuls.
Handgelenk
Bewege Unterarm und Hand zusammen. Ein steifes Handgelenk macht die Figur schwer und ungleichmäßig.
Trenne beide Probleme. Wenn die Akkorde stocken, übst du nur die linke Hand. Wenn der Puls kippt, dämpfst du alle Saiten und trainierst ausschließlich die rechte Hand.
Farbe ohne Pflichtprogramm
G-C-Motiv und C-F-Bewegung kontrollieren
Beim G-Akkord lässt Horst zwei Finger liegen und hämmert den Teilgriff in Richtung C auf. Der kleine Finger kann den hohen Ton halten. So bleibt die Bewegung kompakt.
Über C überträgt er das Prinzip auf eine Bewegung in Richtung F. Diese Variante verlangt mehr Dehnung und Fingerkontrolle.
Die schlichte Fassung ist vollständig. Horst zeigt ausdrücklich, dass du G und C ohne Verzierung spielen kannst. Erst wenn Groove und Form stabil sind, ergänzt du die Einwürfe.
Vier Kontrollpunkte
- G: der Grundakkord klingt vor und nach der Bewegung sauber.
- C: die Verzierung verändert nicht den Puls.
- Barré: Bm wird ohne hektischen Griffwechsel vorbereitet.
- Form: jeder Zusatzton landet vor dem nächsten Akkord.
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20 direkte Kapitel
- 00:10 · BegrüßungHorst eröffnet das dritte Elvis-Tutorial der Session.
- 00:38 · Suspicious MindsDer Song und die Ausgangsidee der Lektion.
- 01:59 · In den Song hörenForm, Groove und Instrumente zuerst wahrnehmen.
- 03:15 · Praktischer StartVom Hören zur rhythmischen Umsetzung.
- 03:35 · G, C und DDie Hauptakkorde der Strophe.
- 04:30 · RefrainBm und Em erweitern die Harmonie.
- 04:57 · Rhythmus zerlegenDie rechte Hand in Nahaufnahme.
- 05:09 · G-C-MotivTeilgriff und Hammer-On über dem G-Akkord.
- 06:09 · Hi-Hat als LeitspurDas Schlagzeug liefert die rhythmische Vorlage.
- 06:40 · Langsame FassungDie Figur ohne Songtempo kontrollieren.
- 07:15 · C-F-BewegungDas Verzierungskonzept auf C übertragen.
- 08:43 · StrophenendeD, C, Bm und D verbinden.
- 09:16 · AnschlagfolgeAbwärtsschläge und kurzer doppelter Aufschlag.
- 10:10 · Bm vereinfachenBarrégriff und reduzierte Alternative.
- 12:07 · B7sus4 und B7Der Übergangsakkord vor der Bridge.
- 13:55 · Bridge hörenDen Formwechsel im Zusammenhang erkennen.
- 15:31 · Alle Parts langsamAkkorde, Rhythmus und Verzierungen zusammenführen.
- 17:21 · Getrennt übenBasisrhythmus ohne gleichzeitige Überforderung.
- 18:38 · Schlagzeug und GrooveHi-Hat, Bläsersätze und Rhythmusgitarre zusammendenken.
- 20:34 · Akkordwechsel festigenErst sichere Wechsel, dann die Verzierung ergänzen.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten vom Akkordwechsel zum Groove
- Hauptakkorde: Wechsle G, C und D ohne Rhythmus. Jeder Akkord steht vor dem nächsten Schlag.
- Erweiterung: Füge Bm, Em und D7 einzeln hinzu. Übe besonders D zu Bm und Bm zu C.
- Rechte Hand: Dämpfe alle Saiten und spiele die Grundfigur zur innerlich gehörten Hi-Hat.
- Motiv: Schleife G mit der C-Färbung zehnmal, ohne Tempo und Handhaltung zu verändern.
- Form: Verbinde Strophe, Refrain und Übergang zunächst mit einfachen Akkorden.
- Aufnahme: Prüfe Puls, Griffgeräusche, Bm, Doppelschlag und Form in getrennten Hördurchgängen.
Das Schwierige zuerst entkoppeln
Horst benennt zwei Baustellen: Akkordwechsel und Rhythmus. Wenn dein Gehirn noch jeden Griff suchen muss, verliert die rechte Hand ihre Lockerheit.
Übe deshalb immer nur zwei Akkorde. Bleibe zum Beispiel mehrere Minuten bei G und C, bevor D dazukommt.
Das Anfangsmotiv braucht Zeit. Spiele zuerst nur den Grundakkord und ergänze genau einen Bewegungsfinger.
Gelassenheit ist hier eine technische Entscheidung. Ein langsamer sauberer Wechsel bringt dich weiter als zehn hektische Songdurchläufe.
Premium-Material
Songblatt und Guitar-Pro-Datei
Die bestehende Download-ID bleibt unverändert. Lokal geprüft wurden eine 768 × 1.024 Pixel große JPG-Fassung, ein zweiseitiges PDF und eine GP4-Datei mit 73 Takten, zwei Spuren und 116 BPM.
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Hinweis: Das Material ist zum persönlichen Lernen bestimmt. Rechte an Komposition, Text, Film und Originalaufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Klang und Anschlag
Offene Akkorde, klarer Puls, kontrollierte Dichte
Leicht und federnd
Lass die offenen Akkorde tragen, ohne jeden Schlag gleich laut zu spielen. Die kurzen Aufwärtsschläge bleiben leichter.
Auf die Hi-Hat setzen
Die Gitarre muss nicht alles allein markieren. Höre, wie Schlagzeug und Bläsersätze den Rhythmus strukturieren.
Das Plektrum als Taktgeber
Halte es stabil, aber löse die Spannung im Handgelenk. Mit unterschiedlichen Stärken der VIP-Guitar Plektren kannst du testen, wie deutlich Doppelschläge und Akkordflächen reagieren.
Getrennter Kontrollpass
Drei Hördurchgänge mit klaren Aufgaben
Höre zuerst nur auf den Puls. Die Bewegung darf beim Wechsel von G nach C nicht abbrechen.
Im zweiten Durchgang kontrollierst du Bm, B7sus4 und B7. Jeder Griff muss vollständig stehen, bevor die rechte Hand wieder dichter spielt.
Erst im dritten Durchgang prüfst du die Verzierungen. Sie sollen die Begleitung färben, aber weder Form noch Gesang stören.
Hörkontrolle
- Bleibt die Hi-Hat-Figur in deiner Hand hörbar?
- Klingen Bm und B7 klar oder werden Saiten abgewürgt?
- Landest du nach jedem Motiv rechtzeitig im Grundakkord?
Passende nächste Schritte
Vertiefe Rhythmus, Akkordwechsel und Rock’n’Roll
Dein nächster Durchgang
Spiele zwei Minuten nur G und C. Ergänze D, dann Bm. Erst wenn die Hand ruhig bleibt, setzt du das G-C-Motiv und den doppelten Aufwärtsschlag ein.





1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Hallo Horst,
Habe bis jetzt einige Lieder von dir gelernt. Die Akkorde sind kein Problem wenn man sie einstudiert hat.
wichtig für mich sind die Schlagmuster. Obwohl meine Akustikgitarre nicht so gut klingt wie deine, lerne ich den Rhythmus gut zu verstehen. Darum ist mir dein Rhythmus Lehrgang so wichtig.
Obwohl du die Schlagkombinationen auch mal langsam zeigst, hat man zu tun das nachzu- verfolgen. Wenn du mit dem Mund die Schlag folge erläuterst, kann ich es sofort nachmachen. Vom reinhören im Original Song , höre ich das Schlagzeug zwar, aber ich kann die schlag folge nur etwas heraushören, da noch Gesang und Gitarre dabei sind.