Marcus Deml Interview: „Pure“ – Lebensphilosophie, Ton und die Kunst der Melodie

Heute habe ich ein ganz besonderes Highlight für Dich: Ein tiefgehendes Gespräch mit Marcus Deml (Errorhead, The Blue Poets), einem der wohl geschmackvollsten und technisch versiertesten Gitarristen, die wir in Deutschland – und weit darüber hinaus – haben.

Es sind vier Jahre seit unserem letzten Treffen vergangen, und Marcus hat diese Zeit genutzt, um nicht nur sein Leben „aufzuräumen“, sondern auch seine musikalische Identität neu zu definieren. Das Ergebnis ist sein neues Instrumentalalbum „Pure“.

Was Dich in diesem Interview erwartet

In diesem Gespräch geht es nicht nur um Gear und Licks (obwohl wir darüber natürlich auch ausführlich sprechen!), sondern um die Haltung hinter den Noten. Marcus erklärt, warum er sich von der „Höher-Schneller-Weiter“-Mentalität verabschiedet hat und wie er es schafft, dass seine Gitarre wirklich „singt und weint“.

Für Dich als Gitarristen ist dieses Video eine Goldgrube, wenn Du lernen willst:

  • Wie Du ausdrucksstärker spielst, indem Du Dich auf Melodien statt auf Skalen konzentrierst.
  • Warum der Ton schon „unplugged“ in den Fingern entstehen muss (Source-Prinzip).
  • Wie Du Deine eigene Stimme auf dem Instrument findest, fernab von Youtube-Trends und Vergleichen.
  • Alles über Marcus‘ legendären Sound: Seine Pedale (inkl. dem neuen „Angry Gorilla“), seine Amps und seine kompromisslose Recording-Philosophie.

Das sagen Kritiker über das Album „Pure“

Das Album wird in der Fachpresse als Meilenstein gefeiert. Hier ein paar Stimmen, die zeigen, warum sich das reinhören lohnt:

„Marcus Deml ist mehr als nur ein Virtuose, er ist ein Gitarrist, der technisches Wissen in musikalisches Storytelling transformiert.“Guitar Thrills

„Die Produktion zeichnet sich durch Transparenz und Wärme aus, jeder Ton atmet Authentizität. ‚Pure‘ ist weit mehr als ein Gitarrenalbum. Es ist eine Einladung, Musik mit offenen Ohren und Herzen zu erleben.“Mosaik Promotion

„Bei Marcus Deml hat jeder Ton ein Eigenleben. Was ihn durchaus mit Jeff Beck und Jimi Hendrix verbindet.“Paleblueice


Für die Gear-Nerds unter euch gibt es im Video spannende Einblicke. Marcus ist bekannt für seinen „Old School“-Ansatz:

  • Pedale: Er stellt seinen neuen „Angry Gorilla“ Distortion vor, der entwickelt wurde, um selbst vor cleanen Amps (wie HiWatt oder Princeton) wie ein aufgerissener Röhren-Amp zu klingen.
  • Recording: Statt Modeling nutzt er eine spezielle Mikrofonierung (TAL G12), um Tiefe zu erzeugen, und mischt „dry“, ohne Effekte auf der Aufnahme.
  • Praxis-Tipp: Marcus betont immer wieder, dass das Equipment zweitrangig ist, wenn die Basis nicht stimmt. Teste Deinen Sound trocken, ohne Amp. Wenn es da klingt, klingt es überall.

Meine persönliche Empfehlung: Hör Dir das Album „Pure“ unbedingt am Stück an – es ist eine Reise, keine Ansammlung von Tracks. Und nimm Dir Marcus‘ Rat zu Herzen: „Fahr einfach weiter“. Bleib dran, übe mit Freude und lass Dich nicht von Social Media stressen.

Weiterführende Links: hier findest Du alle wichtigen Informationen zu Marcus, seinem neuen Album und seinem Equipment:

    Viel Spaß mit dem Interview!
    Horst Keller
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