Newsletter Woche 10 -2022

Hallo zusammen,

ich hoffe, es geht Euch allen gut und wünsche jedem von uns Zuversicht und Kraft für die Verarbeitung dieser Zeitenwende. Keiner hätte jemals gedacht, dass wir in so kurzer Zeit nach einer weltweiten Pandemie, noch zusätzlich eine weitere globale Bedrohung als Zugabe bekommen. Was uns bleibt ist, zu helfen, wie wir nur können, zusammenzurücken und gemeinsam unmissverständlich klarzumachen, dass eine Grenze überschritten wurde, die nicht mehr zu rechtfertigen ist.
Das Rad der Geschichte kann nicht mehr zurückgedreht werden, der Großteil der Menschheit ist weiter als diese ewig-gestrigen. Die Geschichte wird auch durch die globale Vernetzung, hier schneller urteilen als je zuvor. Der mehrheitliche Wunsch, keinen Krieg mehr zu wollen, stimmt mich immer noch optimistisch.

Live bin ich erst nächste Woche wieder für Euch da, diese Woche habe ich einige private Termine, die sehr wichtig sind. Bin also auch nicht erreichbar. Danke für Eure Unterstützung!

Video der letzten Woche:

Another One Bites The Dust - Queen

Das Hauptriff von „Another One Bites The Dust“ erkennt man auf der ganzen Welt sofort wieder, aber es ist eher der Bassgitarrenpart, der einem ins Auge springt. Die Gitarre hat hier eher eine unterstützende Rolle. Wenn du das Riff dieses Songs nachspielst, musst du vor allem auf die Betonung und das Timing achten. Der Funkpart hat es wirklich in sich und doppelt Brian den Bass mit einer angezerrten Rockgitarre.

Aktuell Live:

Wie versprochen gibt es nächste Woche 2 deutsche Lied-Klassiker von Lindenberg und Westernhagen. Beim zweiten stelle ich Euch meine Version der Gesangsbegleitung mit der Gitarre vor.

Dienstag 15.03.22 17:00 Uhr Gitarre Easy Strumming: „Ich mach mein Ding“ Udo Lindenberg
Donnerstag 17.03.22 17:00 Uhr Gitarre Easy Strumming: „Freiheit“ Marius Müller-Westernhagen

Philosophisches: Tao Tê King Strophe 8: „Der Weise lebt wie das Wasser.“

Das Wasser dient allen Wesen und es fordert nichts für sich. Es existiert unter allen Dingen. In dieser Hinsicht ist es dem Tao ähnlich.

Das Leben muss dem Prinzip der Natürlichkeit folgen.
Folge dem Pfad des Herzens! Sei freundlich!
Sage nur die Wahrheit!

Wenn Du andere leitest, folge dem Prinzip der inneren Ruhe.
Jede Handlung hat realisierbar zu sein und zur rechten Zeit ausgeführt zu werden.
Derjenige, der nicht darum kämpft, anderen voran zu sein, kann viele Fehler vermeiden.

Wasser – das lebensspendende und auch lebensnehmende Element. Lao Tzu sagt, dass Wasser allen Dingen nützt und nicht mit ihnen konkurriert. Es ist überall – in unserem Körper, in dem, was unser biologisches Leben aufrechterhält, in dem, was Wirtschaftssysteme hervorbringt. Es ist notwendig, um Zivilisationen zu gründen. Es ist notwendig für den Anbau von Pflanzen. Es hat keine persönliche Identität – es ist einfach da, genau wie das Tao. In diesem Vers werden wir aufgefordert, darüber nachzudenken, wie wir diesem reinen Aspekt des Tao nacheifern können. Werfen wir also einen Blick auf die Ebenen, auf denen wir Wasser erleben.

Wenn ich herauszoome und in die Geschichte zurückblicke, kann ich erkennen, dass Wasser die Hauptressource der Zivilisation ist. Es sorgt für Ernten. Für den Transport. Und vielleicht der größte Motor der Wirtschaft: den Handel. Noch heute wird um den Zugang zum Wasser gekämpft. Und trotzdem kümmert sich das Wasser nicht darum – es bevorzugt niemanden, es ist einfach da, es ist einfach da und urteilt nicht.
Auf der ganzen Erde ist Wasser das Medium, in dem ganze Ökosysteme gedeihen. Nur weil es da ist und sein Ding macht, können sich ganze Nahrungsketten etablieren. Wasser ist wie die Leinwand, auf der ein Künstler malt und schafft. Es sammelt sich und verdunstet – immer in Bewegung. Manchmal gibt es zu viel davon (zumindest für uns Menschen), und wir erleben Überschwemmungen. Manchmal gibt es zu wenig davon und wir erleben Dürren. Selbst in sehr großem Maßstab spielt das Timing eine Rolle. Im kleinen Maßstab entscheiden wir, wann und wie wir Wasser nutzen.
Deswegen: der Weise lebt wie das Wasser.

Zitat der Woche:

Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied marschieren kann, dann verachte ich ihn schon; er hat sein Hirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde…
Töten im Krieg ist nach meiner Auffassung um nichts besser als gewöhnlicher Mord. Albert Einstein

Mehr Motivation und guter Input: Motivationscast
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Ich wünsche Dir das Du jeden Tag ein klein bisschen #besser wirst.

Liebe Grüße und beste Gesundheit
Horst Keller

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