Die Toten Hosen · Tage wie diese · Teil 1

Tage wie diese Gitarre Teil 1: Sound, D5-Riff und Pendelanschlag

Die Töne sind nicht das Hauptproblem. Entscheidend sind eine leise pendelnde rechte Hand, die 6-6-4-Gruppierung und eine Dämpfung, die auch mit Kompressor und Delay sauber bleibt. Horst baut den Part vom trockenen Grundsound bis zur hohen und zur leichteren Griffposition auf.

TonzentrumD-Dur
GrundgriffD5 im fünften Bund
SoundClean, Kompressor, Delay
Lektion14:52 Minuten

Die vollständige Videolektion

Teil 1 macht Spielweise und Sound getrennt kontrollierbar

Horst beginnt mit dem Klangaufbau und zeigt danach den D5-Ausgangspunkt, die 6-6-4-Bewegung, Dämpfung, die zweite Klangform und eine leichtere Lage. Die Nahaufnahmen verbinden Greifhand und Anschlag direkt.

Dein Auftrag: Schalte Kompressor und Delay zunächst aus. Greife nur D5, lasse die rechte Hand sehr klein pendeln und zähle sechs, sechs und vier. Betone jeweils nur die erste Bewegung. Sobald eine Nebensaite klingelt, stoppst du und korrigierst die Dämpfung.

Eine spielbare Fassung braucht eine klare Auswahl

Horst weist darauf hin, dass im Arrangement mehrere Gitarrenaufgaben gleichzeitig erklingen. Allein kannst du diese Ebenen nicht vollständig parallel übernehmen.

Baue zuerst eine belastbare Hauptstimme. Die hohe Riffposition liefert den charakteristischen Klang, die tiefere Alternative macht die Bewegung leichter zugänglich.

Drop D und der verzerrte Refrain werden zu Beginn als Klangwechsel gezeigt. Die detaillierte Fortsetzung mit Refrainrollen, Oktaven und Songform folgt in Teil 2.

Klangaufbau aus Horsts Lektion

Der Effektweg beginnt mit einem ehrlichen Cleansound

Horst führt den Sound in drei klaren Stufen vor. Erst kommt der trockene Ampklang, dann nivelliert ein Kompressor die sehr leisen Anschläge, anschließend ergänzt ein kurzes digitales Echo den Raum.

Stufe 1

Trocken und clean

Der Rhythmus muss bereits ohne Effekte erkennbar sein. So hörst du Beschleunigung und unruhige Anschläge sofort.

Stufe 2

Kompressor

Der Kompressor gleicht die leisen Bewegungen aus. Er ersetzt keine gleichmäßige Anschlagshand.

Stufe 3

Kurzes Digitaldelay

Horst nennt ungefähr 300 Millisekunden, ein bis zwei Wiederholungen und 40 Prozent Mix.

Folge

Fehler werden größer

Jede offene Nebensaite und jedes Griffgeräusch wird durch das Echo wiederholt. Dämpfung kommt vor Raum.

Passendes Songpreset

Das Helix-Preset für Tage wie diese ist die sachlich passende Klangoption zur Lektion. Die konkrete Hardware aus dem historischen Video ist nicht nötig, wenn Cleansound, Kompression, kurzes Delay und Pegelwechsel dieselben Aufgaben erfüllen.

D5 als Ausgangspunkt

Sechs, sechs und vier: Die rechte Hand führt

Der D5-Griff beginnt im fünften Bund der A-Saite. Horst verändert einzelne Töne darüber, während die rechte Hand ihr kleines Pendel unverändert fortsetzt.

D5 setzen

Grundton im fünften Bund der A-Saite, dazu die beiden Töne im siebten Bund auf D- und G-Saite.

Erste Sechsergruppe

Die Hand pendelt gleichmäßig. Der kleine Finger hält die erste Klangform.

Zweite Sechsergruppe

Die Greifhand wechselt den Ton, die Anschlagsgröße bleibt gleich.

Viererabschluss

Die kurze Schlussgruppe führt zurück zum Anfang. Nur die erste Bewegung wird leicht betont.

Leise bedeutet hier nicht zaghaft. Die Bewegung bleibt rhythmisch bestimmt, aber klein. Horst grenzt sie ausdrücklich vom harten Picken einzelner Schläge ab.

Kontrolle vor Tempo

Nur die vorgesehenen Saiten dürfen reagieren

Beim ersten Baustein dämpft die rechte Hand die Saiten so weit ab, dass der Klang kurz und kontrolliert bleibt. Beim zweiten Klang arbeitet der kleine Finger auf der D-Saite zwischen neunter und siebter Lage, während nur A- und D-Saite hörbar sein sollen.

Die Greifhand berührt die übrigen Saiten leicht. Dadurch verhindert sie, dass Kompressor und Delay unbeabsichtigte Töne nach vorne holen.

Prüfe immer erst ohne Echo. Wenn der trockene Durchgang sauber endet, schaltest du das Delay hinzu und hörst gezielt auf wiederholte Nebengeräusche.

Vier Kontrollfragen

  1. Klingt nur die geplante Saitengruppe?
  2. Bleibt die Handbewegung klein und gleichmäßig?
  3. Trifft die Betonung jede neue Gruppe?
  4. Bleibt das Tempo vor dem Griffwechsel stabil?

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20 direkte Kapitel

Konkreter Übeplan

Sechs Einheiten vom trockenen Puls zum Effektsound

  1. D5 trocken: Greife nur den Ausgangsakkord und spiele zehn leise, gleichmäßige Runden.
  2. 6-6-4 zählen: Betone die Eins jeder Gruppe, ohne die Anschlagstärke insgesamt zu erhöhen.
  3. Tonwechsel: Verändere die Greifhand, während die rechte Bewegung unverändert bleibt.
  4. Dämpfung: Kontrolliere zuerst alle drei, später nur A- und D-Saite.
  5. Leichte Lage: Pendle zwischen D- und G-Saite und halte dieselbe Gruppierung.
  6. Effektpass: Kompressor und Delay erst nach drei sauberen trockenen Durchgängen ergänzen.

Ein Fehlerbild pro Durchgang

Kontrolliere nicht alles gleichzeitig. Im ersten Durchgang zählt nur der Puls. Im zweiten hörst du auf Nebensaiten. Im dritten prüfst du Griffwechsel und Gruppenbetonung.

Tempo ist hier die Folge guter Bewegung. Wenn die Hand vor dem Wechsel größer oder härter wird, reduzierst du das Tempo sofort.

Nimm einen trockenen und einen verzögerten Durchgang auf. Das Echo darf den Raum vergrößern, aber keine Fehler offenlegen, die im trockenen Signal schon vorhanden waren.

Originalmaterial für Unterstützer

Bestehender geschützter Download

Für VIP-Guitar-Mitglieder

Akkordblatt und Songmaterial

Der vorhandene Dateilink, die Datei-ID und seine Schutzroute bleiben unverändert. Das historische Akkordblatt dient als Form- und Harmonieübersicht.

Das Blatt ordnet die Begleitung mit D, G, Hm, C, Em und A. Die konkrete Riffbewegung, Dämpfung und Soundabfolge stammen aus Horsts Videolektion.

Im verifizierten lokalen Bestand wurden keine zusätzliche Guitar-Pro-Datei, separate Audioquelle oder Backingtrack-Datei zu diesem Beitrag gefunden.

So nutzt du das Material

  1. Akkordfolge ohne Liedtext als Formkarte lesen.
  2. Riffposition aus dem Video separat üben.
  3. Begleitung und Riff erst danach verbinden.

Datei-ID und öffentliche Schutzroute wurden beibehalten. Informationen zur Premium-Mitgliedschaft

Die Fortsetzung

Teil 2 baut Refrain, Drop D und Songform aus

Teil 1 liefert Cleansound, Kompressor, Echo, D5-Position und die entscheidende Pendelbewegung. Teil 2 setzt bei der hohen Lage an und ergänzt Oktavmelodie, Powerchords, verzerrten Refrain, Drop-D-Figur und Finale.

Wechsle erst nach einem stabilen Grundpuls zu Teil 2. Der dortige Aufbau ist deutlich leichter, wenn 6-6-4, Dämpfung und leiser Anschlag bereits automatisch funktionieren.

Für eine Einzelgitarrenfassung wählst du jeweils eine klare Rolle. Riff, Akkordbegleitung und melodische Refrainlinie müssen nicht gleichzeitig gespielt werden.

Deine Reihenfolge

  1. Sound und D5-Riff in Teil 1.
  2. Hohe oder leichte Lage stabilisieren.
  3. Refrainrolle in Teil 2 auswählen.
  4. Drop D und Soundwechsel zuletzt ergänzen.

Zu Teil 2: Riff, Refrain und Drop D

Getrennter Kontrollpass

Drei Aufnahmen mit einer klaren Frage

Im ersten Durchgang hörst du nur auf die 6-6-4-Gruppen. Bleiben alle Bewegungen gleich lang, oder beschleunigst du vor dem Tonwechsel?

Im zweiten Durchgang kontrollierst du ausschließlich die Saiten. Keine unbenutzte Saite darf durch Kompressor oder Delay nach vorne treten.

Im dritten Durchgang zählt der Klangweg. Der trockene Part muss bereits tragen. Kompressor und Echo dürfen die Spielweise unterstützen, aber nicht verdecken.

Deine Checkliste

  1. Bleibt die rechte Hand leise und klein?
  2. Ist die Eins jeder Gruppe hörbar?
  3. Wiederholt das Delay nur beabsichtigte Töne?

Passende nächste Schritte

Vertiefe Rhythmus, Powerchords und Timing

Dein nächster Durchgang

Spiele heute nur den ersten D5-Baustein. Zehn saubere 6-6-4-Runden ohne Echo sind mehr wert als ein kompletter, aber unruhiger Songdurchgang.

Dein nächster Schritt

Stabilisiere zuerst die Pendelbewegung

Bleibe auf D5, zähle sechs, sechs und vier und betone nur die Eins. Erst wenn Handgröße, Lautstärke und Dämpfung konstant bleiben, ergänzt du Tonwechsel und Delay.

„Ich lasse meine Hand einfach pendeln.“Horst Keller in der Videolektion

Was bremst dich noch: die Gruppierung, die Dämpfung oder der leise Anschlag?

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