Queen · Rock’n’Roll · Akustikgitarre · Horst Keller

Crazy Little Thing Called Love auf der Gitarre

Dieser Song wirkt leicht, bis der Groove ins Wanken gerät. Horst zeigt seine akustische Live-Fassung mit klaren Akkorden, federndem Rock’n’Roll-Rhythmus, den charakteristischen Zwischenspielen und einem spielbaren Solo. Entscheidend ist nicht die Zahl der Griffe, sondern wie locker du sie in Bewegung hältst.

Du kannst die Begleitung zunächst stark vereinfachen. Wenn der B♭-Griff noch bremst, nimmst du den Powerchord. Erst wenn der Grundpuls steht, kommen Bassläufe, Percussion-Akzente und Solophrasen dazu.

StimmungStandard
GrundtonartD-Dur
Archivpartitur105 Takte
Lektion35 Minuten

Die vollständige Gitarrenstunde

Rock’n’Roll-Groove, Zwischenspiele und akustisches Solo

Horst baut den Song so auf, wie er ihn allein oder im Akustiktrio spielt. Die Lektion führt von der Begleitung über die Übergänge bis zu einer bewusst angepassten Solofassung.

Dein Auftrag: Spiele nur D-Dur und den Grundrhythmus. Betone den dritten Schlag, setze den kleinen Finger für die kurze Farbnote auf und prüfe, ob die beiden Aufschläge danach leicht bleiben.

Einfach heißt nicht automatisch stabil

Der Rhythmus trägt fast alles. Horst zählt den Puls klar und bezieht die Betonung auf die Snare. Wenn die rechte Hand stockt, helfen zusätzliche Akkorde nicht.

Die vorhandene GP3-Datei bestätigt Standardstimmung, 105 Takte und getrennte Spuren für Lead, Rhythmusgitarre, Piano, Bass und Handclaps. Ihr gespeichertes Tempo wird nicht als Übetempo vorgegeben.

Wenige Griffe, klare Funktion

Die Akkorde bleiben nah am D-Dur-Zentrum

D, G und C tragen große Teile der Begleitung. B♭ bringt die markante chromatische Farbe. E und A öffnen den Mittelteil und bereiten die Zwischenspiele vor.

D-Dur

Rhythmischer Mittelpunkt

Der Griff trägt Strophe, Rückkehr und Schluss. Übe auf ihm zuerst die komplette Schlagbewegung.

G und C

Kurze Bewegungen

Die Wechsel dürfen den Puls nicht unterbrechen. Greife sie zunächst mit kleiner Bewegung und wenig Druck.

B♭

Schwierige Farbe

Horst zeigt Vollgriff und Doppelbarré. Als Einstieg funktioniert ein B♭-Powerchord, wenn der volle Griff noch zu langsam ist.

E und A

Spannung und Stopp

E führt in den Rock’n’Roll-Teil. A darf vor dem Zwischenspiel bewusst stehen und ausklingen.

Wähle die einfachste Griffvariante, mit der der Rhythmus wirklich durchläuft. Der volle Akkord ist erst dann ein Gewinn, wenn er den Groove nicht kostet.

Die rechte Hand führt

Betonung, Aufschläge und kleine Farbnote

Horst beschreibt die Folge als Abschlag, Aufschlag, Abschlag und anschließend zwei Aufschlag-Abschlag-Bewegungen. Auf dem dritten Schlag ergänzt der kleine Finger am D-Dur-Griff kurz die Farbnote.

Die Betonung sitzt deutlich auf der Drei. Danach müssen die beiden Aufschläge leicht und federnd bleiben. So entsteht die Mischung aus geradem Puls und Rock’n’Roll-Bewegung.

Übe die Schlaghand zuerst ohne Akkordwechsel und höre auf das Gewicht der Drei.

Groove aufbauen

  1. D-Dur auf vier Schläge spielen.
  2. Die Betonung auf Schlag drei setzen.
  3. Die kurze Farbnote mit dem kleinen Finger ergänzen.
  4. Die beiden leichten Aufschläge anhängen.
  5. Erst danach D, G, C und B♭ verbinden.

Begleitung als vollständige Fassung

Strophe, Rock’n’Roll-Teil und klare Stopps

Die Strophen greifen immer wieder auf denselben D-zentrierten Ablauf zurück. Im Rock’n’Roll-Teil wird die Bewegung dichter. Horst ergänzt kleine Figuren, die in einer Solo-Akustikfassung Aufgaben von Bass und zweiter Gitarre übernehmen.

Vor den Zwischenspielen bleibt A stehen. Dieser Stopp schafft Raum und macht den folgenden Lauf verständlich. Zusätzliche F- oder F#-Varianten aus einzelnen Livefassungen lässt Horst bewusst weg.

Form in fünf Schritten

  1. Strophe mit D, G, C und B♭.
  2. Rock’n’Roll-Teil mit dichterer Bewegung.
  3. A stehen lassen und den Stopp hören.
  4. Zwischenspiel als eigenes Modul einsetzen.
  5. Vor dem Solo erneut klar stoppen.

Bass, Percussion und Gitarre verbinden

Die Zwischenspiele werden aus kleinen Wegen gebaut

Horst reduziert die erste Linie auf 5, 4 und 3 auf der A-Saite, danach 5, 4 und 3 auf der E-Saite. Die anschließenden Akzente können rhythmisch wie eine Percussionstimme behandelt werden.

A ausklingen

Lass den Akkord stehen. Die Pause gehört zum Übergang und darf nicht zugespielt werden.

A-Saite abwärts

Spiele 5, 4 und 3 langsam, mit gleichmäßiger Tonlänge und ohne Hast.

E-Saite abwärts

Wiederhole 5, 4 und 3 eine Saite tiefer. Beide Dreierwege sollen wie eine Einheit klingen.

Akzente ergänzen

Setze die kurzen Schläge erst dazu, wenn der Lauf sicher endet und der Wiedereinstieg in den Song gelingt.

Horst zeigt mehrere Lagen und Oktaven. Für eine einzelne Akustikgitarre ist die tiefe Lage besonders nützlich, weil sie den fehlenden Bass auffängt.

Spielbar auf der Akustikgitarre

Das Solo bleibt Rock’n’Roll, nicht Notenkopie

Horst passt das Solo an die akustische Gitarre an. Er arbeitet im zehnten Bund mit Double-Stops, Slides, Trillern, Hammer-ons und kontrollierten Bendings. Die D-Moll-Pentatonik liefert im Outro zusätzliches Material.

Wichtig ist die Funktion der Phrasen: Auftakt, Antwort, Spannung und Rückkehr. Die genaue Notenfolge darf sich verändern, solange der Groove stehen bleibt.

Solo sinnvoll lernen

  1. Den Auftakt vor dem Solo isolieren.
  2. Double-Stop im zehnten Bund sauber treffen.
  3. Eine Rock’n’Roll-Phrase auswählen.
  4. Bending und Release langsam kontrollieren.
  5. Erst dann die Phrase über die Begleitung setzen.

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20 direkte Kapitel

Konkreter Übeplan

Sechs Einheiten vom Groove zur eigenen Fassung

  1. D-Groove: Schlagfolge und Betonung nur auf D-Dur stabilisieren.
  2. Griffe: D, G, C und B♭ ohne Unterbrechung verbinden.
  3. Form: Strophe und Rock’n’Roll-Teil in kurzen Schleifen spielen.
  4. Zwischenspiel: Beide Dreierwege und den Wiedereinstieg isolieren.
  5. Solo: Auftakt und eine Double-Stop-Phrase auswählen.
  6. Fassung: Song durchspielen und nur sichere Zusätze behalten.

Ein Fehler pro Durchgang

Nimm eine kurze Schleife auf. Höre zuerst nur auf den dritten Schlag. Im zweiten Durchgang prüfst du die leichten Aufschläge. Erst danach beurteilst du die Akkordwechsel.

Beim Zwischenspiel kontrollierst du Ende und Wiedereinstieg, nicht nur die Einzeltöne. Beim Solo genügt zunächst eine Phrase, die rhythmisch sicher sitzt.

Das Ziel ist eine Fassung, die du mit Freude durchhalten kannst, nicht die größtmögliche Zahl an Details.

Zwei klare Klangrollen

Offene Begleitung und prägnante Solostimme

Begleitung

Trocken und federnd

Wenig Greifdruck, klare Betonung und kurze kontrollierte Akkorde halten den Rock’n’Roll-Puls beweglich.

Solo und Outro

Mittig und singend

Double-Stops, Bendings und Vibrato brauchen mehr Präsenz, aber nicht mehr Härte. Die Phrase bleibt im Groove.

Horsts Unterrichtsfassung funktioniert auf der Akustikgitarre. Der Kontrast entsteht zuerst durch Artikulation, Lage und Dynamik.

Material und nächste Schritte

Vertiefe Queen-Rhythmus, Solo und Melodie

Geschütztes Originalmaterial

Die bestehende Downloadroute bleibt unverändert. Sie enthält Horsts Songmaterial mit Akkordübersicht und Guitar-Pro-Datei.

Dein nächster Schritt

D-Dur greifen, Groove hören, losspielen

Beginne mit dem D-Dur-Rhythmus. Verbinde danach D, G, C und eine für dich sichere B♭-Variante. Zwischenspiele und Solo kommen erst dazu, wenn der Song ohne sie schon trägt.

„Nimm das Lied, eigne es dir an, lerne den Rhythmus, spiel es auf deine eigene Art und Weise.“Horst Keller, aus der Videolektion

Was fordert dich mehr: die Betonung auf der Drei, der B♭-Wechsel oder das Zwischenspiel?

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