Blues Rhythmusgitarre: Das Fundament, das alles verändert (Folge 2)

Es gibt eine Sache, die einen guten Gitarristen von einem wirklich gefragten Musiker unterscheidet: Das Rhythmusgefühl. Viele verbringen Jahre damit, schnelle Skalen zu üben, scheitern aber daran, einen einfachen 12-Takt-Blues solide zu begleiten. In der zweiten Folge meines Rhythmuskurses gehen wir deshalb zurück an die Basis – dorthin, wo der Groove entsteht.

Warum Blues die Basis für alles ist

Egal ob du später Rock, Pop, Country oder Metal spielen willst: Der Blues ist die Wurzel. Wenn du lernst, wie man einen Shuffle richtig fühlt und spielt, entwickelst du ein Timing, das dein gesamtes Spiel auf ein neues Level hebt. In dieser Lektion zeige ich dir, wie du diesen „Snap“ in deine Begleitung bekommst.

Der pädagogische Kern dieser Lektion:

  • Das Shuffle-Gefühl: Wir lernen, den Rhythmus nicht nur mechanisch abzuarbeiten, sondern ihn zu fühlen.
  • Palm Muting (Abdämpfen): Die Kunst, mit der rechten Handkante den Ton so zu formen, dass er drückt und percussiv klingt.
  • Die Macht der vier Formen: Ich zeige dir die vier wichtigsten verschiebbaren Septimakkord-Formen (E7, A7, C7 und D7). Wenn du diese einmal gelernt hast, kannst du jeden Blues in jeder Tonart begleiten – ohne jemals wieder auf ein Diagramm schauen zu müssen.
  • Orientierung auf dem Griffbrett: Wir nutzen die Übungen, um die Noten auf der E- und A-Saite ganz nebenbei sicher zu lernen.

7 Tipps

  1. 1-4-5-Akkorde trainieren
    • Nutze A7, D7 und E7 und experimentiere mit Barré-Griffen wie im Video.
  2. Boogie-Rhythmus / Shuffle-Groove
    • Trainiere deinen kleinen Finger und steigere das Tempo langsam.
  3. Die rechte Hand ist der Schlüssel
    • Sie sollte immer durchlaufen. Lass dich von Stevie Ray Vaughan oder Rory Gallagher inspirieren – sie zeigen es exemplarisch.
  4. Powerchords verschieben
    • Spiele Powerchords in allen Tonarten und verschiebe sie frei über das Griffbrett.
  5. Töne auf der dicken E- und A-Saite kennen
    • Diese Lagen helfen dir, Akkordnamen schnell zu finden.
  6. Zeit lassen beim Shuffle-Gefühl
    • Es kann dauern, bis du den Shuffle-Groove verinnerlichst. Die Stretches sind teilweise hart, aber lohnenswert, weil so viele Grundlagen darauf aufbauen.
  7. Spaß haben
    • Weniger ist mehr: Verzettel dich nicht, sondern fokussiere dich auf das Wesentliche.

Hol dir den VIP-Sound für deine Übesessions:

Ein guter Rhythmus braucht das richtige Werkzeug. Im Shop findest du alles, was ich auch im Video verwende:

  • VIP-Guitar Signature Plektren: Für den richtigen Grip und die volle Kontrolle beim Shuffle. Hier geht’s zu den Plektren
  • Profi-Presets für Helix & Co: Spare dir das stundenlange Schrauben und nutze meine praxiserprobten Blues-Sounds. Zu den Presets

Mein Tipp für dich:

Nimm dir Zeit. Der Shuffle ist eine organische Spielweise, die Zeit braucht, um in Fleisch und Blut überzugehen. Übe lieber jeden Tag 15 Minuten konzentriert diese Basics, als einmal pro Woche zwei Stunden lang Solos zu dudeln. Beständigkeit ist der Schlüssel.

Wenn du Fragen hast, schreib sie mir gerne in die Kommentare unter dem Video. Ich freue mich darauf, deine Fortschritte zu sehen!

Haltet die Gitarre und die Musik am Leben!

Alles Liebe, Horst Keller
#Rhythmusgitarre #BluesBasics #Gitarrelernen

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Rainer Kukelka
    24. August 2021 12:07

    Wenn ich die Gitarre, so wie du sie auf dem rechten Oberschenkel habe, klappen die Stretches meiner Finger nicht.
    Habe ich die Gitarre dagegen am Gurt und der Hals ist 45 Grad nach oben geneigt, dann geht es ohne Probleme.

    Ich liebe den Blues

    Grüße aus dem hohen Norden

    Antworten

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