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Rhythmusgitarre Folge 7 – “Akustikgitarre Basics” Teil.1 – Auftakte, Abgänge, Verzierungen.

Rhythmusgitarre Folge 7

Im heutigen Video der Reihe “Rhythmusgitarre”, geht es um  Auftakte, Kadenzen, Verzierungen speziell für die Akustik-Gitarre

Meine TOP 20 Tipps:

  1. Vereinfachnung – A-Dur / D-Dur / E-Dur – ein Finger – Powerchord
  2. Triller einbauen – D-Dur / A-Moll / C-Dur / – Sus und Nonenakkorde
  3. Slides einfügen – wie Jimi Hendrix
  4. Auf und Absteigende Basslinien – Auftakte und Kadenzen
  5. Offene Grundakkorde verschieben
  6. Der Oasis Trick 😊 – kleiner und Ringfinger auf der E- und H-Saite liegen lassen.
  7. Fokus auf die Drums und vor allem auf die HiHat-, Becken- und Snare-Patterns des Grooves; scheue dich nicht, auf deiner Gitarre “Drums zu spielen”.
  8. Der Lautstärkeregler an deiner Gitarre bewegt sich aus einem bestimmten Grund. Wähle an deinem Verstärker auf den fettesten Rhythmuston, den du spielen wirst und stelle dann die Lautstärke an deiner Gitarren nach Bedarf entsprechend den einzelnen Songs ein.
  9. Lass dich nicht in einen Mastervolumen-Kampf mit deinem Lead-Gitarristen verwickeln; es wird den Sound-Mann und sehr wahrscheinlich auch alle Nicht-Gitarristen der Band abschrecken. Du weißt schon, jene Musiker, die eigentlich schwer zu finden sind.
  10. Ökonomie der Bewegung ist dein Freund bei langen Sets. Selbst Pete Townshend wird nicht für jeden Powerchord ein Windrad drehen! Wechselschlag Picking kann genauso mächtig sein wie alle Abschläge, wenn du daran arbeitest.
  11. Wenn du dir nicht sicher bist, was du tun sollst, kannst du es immer noch simulieren, indem du Variationen der Akkordformen mit Rakes, Arpeggios/Intervallen, Powerchords, Slides machst. Tolles Video auf YouTube: Rory Gallagher steht mit Jack Bruce auf der Bühne für “Politician” und kennt offensichtlich nicht einmal das Hauptriff, geschweige denn den Rest des Songs. Das Ergebnis ist immer noch fantastisch.
  12. Mit einigen der anderen Möglichkeiten etwas zu spielen völlig einverstanden zu sein, in der Lage zu sein, etwas zu singen und dabei einen sauberen Rhythmus zu spielen, das wird dir mehr Auftritte bescheren.
  13. Ich finde, wenn man den Rhythmusteil der Musik spielt, ist es sehr wichtig, sich auf das zu konzentrieren, was man tut, die Musik konsistent zu halten, damit man nicht an dem Song herumbastelt und ihn langsam in etwas anderes verwandelt. Wenn du mit anderen spielst, unterstütze sie. Betone die gleichen Noten mit allen, die spielen. Bleibe wachsam, wenn die Musik Halftime oder Doubletime spielt, und kompensiere mit deiner Energie/Lautstärke für diese Momente. Stelle sicher, dass wenn Du einen Aufbau zu einem Chorus/Refrain machst, weich beginnst und so hart wie es nötig ist aufhörst. Lerne auch unkonventionelle Akkorde und übe die allgemeinen Akkorde, so dass du, wenn du Songs mit wenig Zeit zum Nachdenken spielen musst, die Akkorde wirklich sauber spielen kannst. Auch die Harmonisierung mit der Sologitarre ist immer super effektiv.
  14. Tempo: Spüre immer deinen Platz im Beat (vorgezogen, auf dem Beat oder nachgezogen). Das Üben mit Backingtracks, Drumcomputer oder einem Metronom hilft enorm beim Timing.
  15. Tonumfang: Du solltest vermeiden, im tiefen Register zu spielen, sonst überlappt du die Bassstimme oder im hohen Register, da du für die Solisten ein Problem darstellen wirst. Bleib den Solisten aus dem Weg.
  16. Harmonie: Du musst deine Voicings kennen. Dies ist die Grundlage für eine gute Begleitung. Deine Hauptaufgabe ist es, den Sänger/Sängerin gut klingen zu lassen.
  17. Übernehme den Rhythmusteil konsequent und mit exzellenter Dynamik. Erkenne und benutze verschiedene Akkorde und Inversionen, um mit dem Bassisten in Einklang zu spielen. Wenn er Eb spielt, kannst du den Akkord auch ohne Eb spielen. Stelle sicher, dass Du die richtigen dritten und siebten Töne in den Akkorden spielst und du kannst loslegen.
  18. Während du Rhythmusgitarre spielst, musst du dich darum kümmern, den Akkord zur richtigen Zeit zu wechseln und das Spielgefühl am Leben zu erhalten, und du musst darauf achten, wie stark du spielst und welche Saiten du anschlagen musst (manchmal brauchst du mehr Bass, manchmal mehr Höhen).
  19. Aber all die oben genannten Dinge können nur getan werden, wenn man gut mit dem Wechsel der Akkorde und den unterschiedlichen Tempos umgehen kann.
  20. Es gibt sicher noch ein paar hilfreiche Tipps, aber die obigen sind definitiv sehr wichtig. Vergewissere dich nur, dass alle, die beteiligt sind, auf der gleichen Seite stehen und niemand zurückbleibt. (Oh, und übe)… und übe einfach, wann immer du kannst.

Viel Spaß und viel Erfolg
Horst Keller

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