Ozzy Osbourne · Zakk Wylde · Horst Keller
Dreamer auf der Gitarre
Die Begleitung lebt von einem Klaviermotiv, ruhigem Puls und klarer Dynamik. Das Solo setzt mit Slides, Ganzton-Bendings, breitem Vibrato und einem kurzen Wechselschlaglauf einen starken Kontrast. Horst verbindet beide Ebenen zu einem Lernweg für Akustik- und E-Gitarre.
Die vollständige Gitarrenstunde
50 Minuten mit Horst Keller
Horst zeigt Klaviermotiv, Fingerbegleitung, Strumming, Bridge, Solo, Sound und die identische Begleitung auf der Akustikgitarre. Der eigentliche Lernteil endet vor dem abschließenden Webseitenblock.
Zwei Lernwege in einem Song
Die Begleitung ist harmonisch überschaubar. Ihre Qualität entsteht durch gleichmäßigen Puls, klare Bassnoten und den Wechsel zwischen gezupfter Strophe und offenem Refrain.
Das Solo wird nicht am Stück gelernt. Horst zerlegt es in kurze Motive, Bends, Slides, Double-Stops und einen Abschlusslauf.
GP und GPX bestätigen 94 Takte, acht Spuren, 78 BPM und eine um einen Halbton abgesenkte Solo-Gitarrenspur.
Akkorde und Form
Die Harmonie bleibt klar, die Rollen wechseln
Horsts einseitiges Akkordblatt und die Lektion stimmen in Strophe, Refrain, Bridge und Soloform überein. Die Akkordnamen beziehen sich auf die gegriffenen Formen der tiefer gestimmten Gitarre.
D · Bm · G · Em · A
D und Bm tragen die ersten Zeilen. G, Em und A mit Asus4 schließen den Abschnitt.
A · D · Bm · F#m · A
Das A wirkt als Auftakt. Danach öffnet sich die Begleitung in ein freieres Strumming.
Em · A
Der Wechsel wird viermal gespielt und führt anschließend auf D direkt in das Solo.
D · Bm · D · Bm · D
Der zweite Teil führt über Bm, F#m und A zurück nach D.
Die Halbton-Tieferstimmung ist Teil des Klangs. Horst rät ausdrücklich davon ab, sie durch einen Capodaster zu ersetzen.
Klaviermotiv und Balladenpuls
Aus Akkorden wird eine tragende Begleitung
Die Gitarre übernimmt nicht jede Klaviernote. Sie bildet die Bewegung so ab, dass Bass, Akkord und Melodie hörbar getrennt bleiben.
Intro-Dreiklang
Halte den kleinen Barré im 7. Bund und führe die Oberstimme von Bund 10 über 8 nach 7.
Fingerwechsel
Zupfe den Akkord einmal gemeinsam. Danach wechseln Bassdaumen und Zeigefinger in einem ruhigen Viertelpuls.
A und Asus4
Greife den kompakten A-Dreiklang und bewege nur die benötigte Stimme. Die hohe E-Saite muss im Muster nicht mitklingen.
Refrain öffnen
Wechsle im Refrain zu einem eigenen, gleichmäßigen Strumming. Mehr Bewegung darf nicht mehr Lautstärke bedeuten.
Auf der Akustikgitarre bleibt die Begleitung identisch. Der Klang ändert sich, die rhythmische Aufgabe nicht.
Zakk-Wylde-Solo
Melodie, Energie und kontrollierte Zielnoten
Das Solo liegt in der D-Dur-Pentatonik und erweitert sie am Ende zur D-Dur-Tonleiter. Horst beginnt in der 7. Lage und zeigt die Tonfolge in spielbaren Motiven.
Langsame Töne spielt Horst bevorzugt mit Downstrokes. Das stabilisiert Akzent und Rhythmik.
Die obere Lage verbindet Slides bis Bund 19, einen Double-Stop-Bend in Bund 17 und ein breites Vibrato. Der Abschlusslauf wird mit Wechselschlag gespielt.
Vier Kontrollen
- Slide: Kommt die Zielnote ohne hörbaren Suchweg?
- Bend: Erreicht Bund 17 sauber den Ganzton?
- Vibrato: Beginnt es erst nach der richtigen Zielhöhe?
- Lauf: Bleiben 14, 16 und 17 als klare Dreiergruppe hörbar?
Die Zusatzgitarre beantwortet den finalen Lauf rückwärts. Sie ist eine Studioebene, keine Pflicht für eine einzelne Live-Gitarre.
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20 direkte Kapitel
- 00:43 · Song und LernzielBegleitung, Solo und zwei Gitarrentypen.
- 03:06 · Halbton tiefer stimmenD-Dur-Griffbilder und warmer Grundklang.
- 04:55 · Klaviermotiv auf GitarreDreiklang und wandernde Oberstimme.
- 06:49 · FingerbegleitungAkkord, Bassdaumen und Zeigefinger.
- 07:58 · Bm sauber greifenVerschobene A-Moll-Form und Bassnote.
- 09:43 · G, Em, A und Asus4Strophenabschluss und klare Bassführung.
- 12:12 · Kompakte A-VarianteFaulenzergriff und bewegte Stimme.
- 13:17 · Refrain und StrummingA als Auftakt und offene Begleitung.
- 17:32 · Bridge aus Em und AVier Wechsel und Übergang auf D.
- 18:38 · Solo und SoundBridge-Pickup, Preset und Tabulatur.
- 21:24 · D-Dur-Pentatonik7. Lage, Bm-Bezug und erster Slide.
- 23:29 · Erstes SolomotivBund 7, 9 und Slide auf 11.
- 25:52 · Linie bis Bund 19Oktavierung und obere Lage.
- 26:13 · Double-Stop-BendGanzton-Bend mit gehaltener zweiter Stimme.
- 27:29 · Vier Bends und VibratoWiederholung, Rückweg und Akzent.
- 29:10 · Abschlusslauf14, 16 und 17 mit Wechselschlag.
- 30:40 · Antwortgitarre im StudioGegenlauf, Hammer-ons und Pull-offs.
- 35:05 · Lernkern zusammenfassenIntro, Strophe, Refrain und Solo.
- 40:35 · Hall, Echo und ChorusBreite ohne verwaschenen Anschlag.
- 44:29 · AkustikfassungDieselbe Begleitung auf einer zweiten Klangfarbe.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten für Begleitung und Solo
- Stimmung: Alle sechs Saiten einen Halbton tiefer stimmen und D, Bm, G, Em und A kontrollieren.
- Klaviermotiv: Nur die Oberstimme in Bund 10, 8 und 7 bei ruhigem Viertelpuls spielen.
- Fingerpuls: Akkord, Bass und Zeigefinger zwei Minuten ohne Tempoänderung verbinden.
- Form: Strophe, Refrain und Bridge ohne Solo als vollständige Begleitung spielen.
- Solo: Jedes Motiv einzeln mit Zieltonkontrolle, danach zwei Motive verbinden.
- Aufnahme: Einen Refrain und den ersten Soloteil aufnehmen, Dynamik und Tonhöhe getrennt prüfen.
Takt für Takt statt Komplettdurchgang
Beginne das Solo mit dem Slide in Bund 7. Erst wenn Anfang und Zielnote reproduzierbar sind, ergänzt du Bund 9 und den Slide auf 11.
Vergleiche jeden Bend mit der gegriffenen Zielnote. Das Vibrato kommt erst danach.
Den Abschlusslauf zerlegst du in 14, 16, 17 und 14, 16, 18. Spiele beide Gruppen langsam mit Wechselschlag.
Für die Begleitung nimmst du zuerst die Finger, danach das Plektrum. So hörst du, ob dein Puls vom Werkzeug oder von deiner inneren Zählung abhängt.
Premium-Material
Akkordblatt, GP und GPX
Die bestehende Download-ID bleibt unverändert. Lokal geprüft wurden das einseitige Akkord- und Formblatt sowie zwei semantisch deckungsgleiche Guitar-Pro-Dateien mit 94 Takten und acht Spuren.
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Hinweis: Das Material ist zum persönlichen Lernen bestimmt. Rechte an Komposition, Text, Film und Originalaufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Clean und Solo
Wärme, Raum und klare Ansprache
Clean, Hall und dezenter Chorus
Die Gitarre bleibt hinter Klavier und Gesang. Weniger Pegel an Volume und Tone begrenzt harte Spitzen beim Picking.
Bridge-Pickup, Hall und leises Echo
Das Delay soll den Raum vergrößern, aber nicht als einzelne Wiederholung hervortreten. Der Anschlag bleibt die vordere Kontur.
Passender Dreamer-Sound
Zum Tutorial existiert ein konkretes Helix-Preset im Zakk-Wylde-Stil. Phrasierung und Bend-Kontrolle kannst du zusätzlich in den VIP-Guitar Workshops vertiefen.
Begleitung und Solo
Leise heißt nicht kraftlos
Die Strophe trägt durch gleichmäßige Bewegung und klare Bassnoten. Das Solo braucht dagegen deutliche Akzente und Energie in der rechten Hand.
Beide Ebenen brauchen Kontrolle, aber nicht dieselbe Lautstärke. Die Begleitung lässt Platz. Das Solo setzt Zielnoten bewusst nach vorn.
Ein Halbton tiefere Saitenspannung unterstützt den warmen Klang und macht weite Bendings weicher. Sie ersetzt keine saubere Intonation.
Drei Hörfragen
- Bleibt der Bass im Fingerpattern gleichmäßig?
- Öffnet sich der Refrain ohne Lautstärkesprung?
- Erreicht jeder Solo-Bend zuerst die richtige Tonhöhe?
Passende nächste Schritte
Vertiefe Bending, Vibrato und Pentatonik
Wo sitzt deine Engstelle?
Schreibe im Kommentar, ob dich das Fingerpattern, der Bm-Wechsel, der Double-Stop-Bend oder der Abschlusslauf am meisten fordert.


