VIP-GUITAR Newsletter WO.19/2026

Liebe Gitarrenfreunde, liebe VIP-Guitar Community,

manchmal gibt es Wochenenden, die noch lange nachklingen.

Der Hendrix-Workshop am vergangenen Wochenende gehört für mich ganz sicher dazu. Vielleicht war es sogar einer der besten Workshops der letzten Jahre. Nicht, weil das Thema leicht gewesen wäre – Hendrix ist nie leicht –, sondern weil die Gruppe so offen, konzentriert und musikalisch dabei war.

Schon der Freitagabend war eine wunderbare Einstimmung. Viele waren bereits früher da, wir konnten ankommen, reden, uns auf das Wochenende einstimmen. Und dann ging es zwei Tage lang wirklich tief in diese besondere Hendrix-Welt hinein: Akkorde, Melodie, Groove, Dynamik, Sound, kleine Fills, rhythmische Bewegungen – also genau das, was Hendrix so einzigartig gemacht hat.

Nicht einfach: „Hier ist ein Lick, spiel ihn nach.“

Sondern: Wie denkt dieser Mann auf der Gitarre? Warum klingt ein Akkord bei ihm nicht wie ein Griff, sondern wie ein kleines Stück Musik? Wie entsteht aus Rhythmus, Melodie und Bewegung dieser lebendige Organismus?

Genau darum ging es.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer. Ihr habt hervorragend mitgemacht, starke Fragen gestellt, konzentriert gearbeitet und euch wirklich auf das Thema eingelassen. Genau dadurch entsteht diese besondere Energie, die man nicht künstlich herstellen kann.

Ein großes Dankeschön geht auch an Jörg Noll für die fantastische Organisation, die Location, das Essen, die Getränke und die ganze Atmosphäre vor Ort. Grebenau/Reimenrod ist für diese Workshops inzwischen wirklich ein besonderer Platz geworden.

Und eine Bitte an alle, die beim Hendrix-Workshop dabei waren: Wenn ihr Bilder oder kurze Videos vom Wochenende gemacht habt, schickt sie mir bitte gerne zu – am besten per WeTransfer oder Dropbox. Ich sammle alles und stelle es anschließend in meinem Dropbox-Ordner für euch zusammen. So haben wir am Ende nicht nur das Lernmaterial, sondern auch eine schöne gemeinsame Erinnerung an dieses Wochenende.

Die Dropbox mit dem Lernmaterial kennt ihr ja bereits. Mein Tipp bleibt: Überfordert euch jetzt nicht. Macht euch für die nächsten sechs Wochen einen realistischen Übeplan. Jeden Tag 30 Minuten sind besser als ein großer Gewaltakt am Sonntagabend. Arbeitet euch durch das Gitarristenprofil „Jimi Hendrix – Rhythmusgitarrist“, nehmt euch die fünf Teile „Spiele wie Jimi Hendrix“ vor und beginnt am besten mit „Hey Joe“. Dort steckt für viele von euch das größte direkte Potenzial.

Und wenn ein ganzer Song noch zu viel ist: kein Problem. Dann nehmt euch eine Begleitfigur, einen Übergang, einen Akkordgriff, einen kleinen Lick. Lieber ein Detail wirklich musikalisch spielen als fünf Dinge halb berühren.

Genau hier schließt sich auch der Kreis zu den kommenden Workshops.

Für das Gitarrencamp im Juli sind aktuell nur noch drei Plätze frei. Ich sage das nicht als künstlichen Druck, sondern weil es schlicht der Stand ist. Wer dabei sein möchte, sollte jetzt nicht mehr lange überlegen.

Gitarrencamp 2026https://www.vip-guitar.de/workshop-gitarrencamp-2026/

Und im September wird es für viele Hendrix-Teilnehmer besonders interessant: Beim Workshop „Rock-Klassiker Live“ könnt ihr unter anderem Hendrix und Clapton nicht nur üben, sondern mit Band spielen. Zwei Songs lernen, mit echter Band-Energie erleben, Timing, Zusammenspiel und Druck spüren – das ist etwas völlig anderes, als allein zu Hause zum Playback zu spielen.

Ich werde die Songs mit euch gemeinsam erarbeiten und performen. Wer noch nie erlebt hat, wie sich „Hey Joe“ oder ein Clapton-Klassiker mit Band anfühlt, sollte sich diese Gelegenheit wirklich überlegen.

Rock-Klassiker Live – 12./13. September 2026: https://www.vip-guitar.de/workshop-rock-klassiker-live/

Im Mai geht es außerdem mit den Helix Stadium Presets weiter. Ich werde an weiteren 20 Presets arbeiten – diesmal mit starkem Fokus auf Artist- und Song-Sounds. Also nicht einfach „noch ein Preset“, sondern Sounds, die einen konkreten musikalischen Bezug haben und euch beim Spielen sofort in eine Richtung bringen.

Am Donnerstag gibt es dann wieder die klassische monatliche Frage- und Antwort-Runde:

Frag Horst – Season 10, Episode 5

Bereitet gerne eure Fragen vor. Technik, Üben, Sound, Songs, Improvisation, Equipment, Fruststellen – genau dafür ist diese Runde da. Ich freue mich immer besonders, wenn die Fragen aus eurer echten Praxis kommen. Nicht theoretisch, sondern aus dem, was euch beim Spielen wirklich begegnet.

Außerdem beschäftigt mich noch immer die Yamaha TAG3C TransAcoustic 2, die ich zuletzt getestet habe. Vielen Dank an dieser Stelle an den Rockshop für das Ausleihen der Gitarre. Ich muss sagen: Dieses Instrument hat mich mehr begeistert, als ich vorher erwartet hätte.

Hall, Echo und Chorus direkt in der Gitarre – und dazu ein Looper im Instrument. Das kann schnell nach Spielerei klingen. Bei dieser Gitarre fühlt es sich aber erstaunlich musikalisch an. Für jemanden, der kreativ auf einer Akustikgitarre arbeiten möchte, ohne sofort Pedalboard, Interface, Rechner oder Verstärker aufzubauen, steckt darin ein riesiges Potenzial.

Das ist keine Gitarre für jeden. Aber für bestimmte Spieler kann sie ein echter Inspirationsmotor sein.

Passend dazu kommt als Klassikvideo der Woche die dritte Folge meiner Rhythmusgitarren-Reihe:

Rhythmusgitarre Folge 3 – auf der Reise durch den Shuffle

Und das passt perfekt zur aktuellen Woche. Hendrix ohne Rhythmusverständnis funktioniert nicht. Clapton ohne Blues-Puls funktioniert nicht. Buddy Guy ohne Shuffle, Pausen, Dynamik und Timing funktioniert schon gar nicht.

Damit bin ich beim großen Gitarristenprofil dieser Woche:

Buddy Guy – die Brücke zwischen Blues und Rock

Buddy Guy ist einer dieser Musiker, ohne die man die elektrische Gitarre nicht wirklich versteht. Er steht zwischen Muddy Waters, Howlin’ Wolf und der alten Chicago-Blues-Welt auf der einen Seite – und Hendrix, Clapton, Stevie Ray Vaughan und dem Blues-Rock auf der anderen.

Hendrix hat ihn bewundert. Clapton hat von ihm gelernt. Stevie Ray Vaughan hat offen gesagt, dass es ohne Buddy Guy keinen Stevie Ray Vaughan gegeben hätte.

Und trotzdem wird Buddy Guy von vielen Gitarristen unterschätzt, weil sie nur den Showman sehen: Gitarre mit den Zähnen, Polka-Dot-Strat, Hut, Lachen, große Bühne. Aber dahinter steckt eine der tiefsten Lektionen überhaupt: Dynamik, Raum, Pausen, Mut zum Risiko und die Fähigkeit, jeden Abend neu zu spielen.

Das ist genau das Gegenteil von Gitarren-Konsum.

Und damit komme ich zu einem Punkt, der mir im Moment wirklich Sorgen macht.

Der YouTube-Algorithmus entwickelt sich immer stärker in eine Richtung, die für ernsthaftes Lernen problematisch ist. Alles, was laut, schnell, spektakulär oder unterhaltsam ist, wird nach vorne gespült. Seriöse Unterrichtsarbeit, die euch wirklich besser macht, verschwindet dagegen immer häufiger im Hintergrund.

Das betrifft nicht nur mich. Aber natürlich betrifft es auch VIP-Guitar.

Wenn du Gitarre wirklich lernen willst, brauchst du nicht noch zehn Videos, die dich kurz unterhalten. Du brauchst einen roten Faden. Du brauchst Wiederholung. Du brauchst Zeit mit dem Instrument. Du brauchst Inhalte, die vielleicht nicht nach drei Sekunden knallen, dich aber nach drei Monaten weitergebracht haben.

Natürlich darf man sich auch mal einen Test, ein lustiges Video oder ein bisschen Gitarren-Entertainment anschauen. Das mache ich auch. Aber wenn das zum Hauptfutter wird, ersetzt es irgendwann das eigentliche Lernen. Dann fühlt man sich beschäftigt, aber man wird nicht besser.

Deshalb meine ehrliche Bitte: Unterstützt bewusst die Inhalte, die euch wirklich helfen. Schaut sie nicht nur an, sondern arbeitet damit. Kommentiert, wenn euch etwas weitergebracht hat. Teilt es mit Menschen, die ernsthaft lernen wollen. Nicht für irgendeinen Algorithmus als Selbstzweck, sondern damit gute Gitarrenpädagogik nicht immer weiter hinter Krach, Show und Oberflächenreizen verschwindet.

Denn am Ende geht es nicht um Klicks.
Es geht darum, ob du in einem Jahr besser spielst als heute.

Halte die Gitarre am Leben!
Euer Horst


Nächstes Livevideo: Donnerstag, 07.05. um 17:00 Uhr: Gitarre live: „Frag Horst S10 EP.05 „Frage & Antwortrunde

In unserer monatlichen Q&A-Session stehen eure Fragen rund um die Gitarre im Mittelpunkt! Egal, ob Spieltechnik, Equipment, Sounds, Livemusik oder Tipps zum Gitarre spielen – hier bleibt keine Frage unbeantwortet. Nutze die Live-Runde für alles, was dich zum Thema Gitarre bewegt und interessiert. Ich freue mich auf deine Fragen.
Nimm dir Zeit für die Details, bleib entspannt und nimm die Gitarre jeden Tag in die Hand – das ist der einzige Weg zu echtem Fortschritt.


Livevideo der letzten Woche: Yamaha TransAcoustic 2 LIVE: Gitarre mit Hall, Delay, Chorus & Looper

Yamaha TAG3 C TransAcoustic: Die akustische Workstation im Härtetest

Die Gitarrenwelt steht selten still, doch mit der TAG3 C läutet Yamaha eine neue Ära für Akustikgitarristen ein. In unserem aktuellen VIP-Guitar Test nehmen wir das Flaggschiff der zweiten TransAcoustic-Generation unter die Lupe. Es ist mehr als nur ein Instrument mit Effekten – es ist ein autarkes Übe-Werkzeug, das die Grenzen zwischen Couch und Studio verschwimmen lässt. Die Yamaha TAG3 verspricht, das Üben und Songwriting für uns Akustik-Fans auf ein völlig neues Level zu heben. Ich habe geprüft, ob der Hype gerechtfertigt ist.


Klassikvideo der Woche:  Rhythmusgitarre Folge 3: Auf der Reise durch den Shuffle! 

Rhythmusgitarre Folge 3: Auf der Reise durch den Shuffle! 

In dieser Folge geht es richtig zur Sache! Wir starten mit dem Standard Shuffle und steigern uns dann zum erweiterten Shuffle, Country-Style und Texas Shuffle im legendären Stevie Ray Vaughan-Stil. Zum Abschluss tauchen wir in den Boogie-Woogie ein und verbinden dabei Blues mit Rock! 

Rückblick:
In der letzten Folge haben wir die Begleitung mit Powerchords und Dur7-Akkorden geübt. Du hast bereits die Grundlagen gelegt, jetzt wird es Zeit, das Ganze auf das nächste Level zu heben! 

Warum ist der Blues-Shuffle so wichtig?
Der Blues-Shuffle mag oft als „Klischee“ bezeichnet werden, doch in Wahrheit ist dieser einfache Rhythmus das Herzstück jeder Jam-Session und vielleicht das wichtigste Gitarrenriff überhaupt! Für jeden Gitarristen ist der Shuffle das tägliche Brot – und das Beste daran: Er ist relativ einfach zu spielen! 

Greiftechnik:

  • Nutze deinen ersten Finger für den zweiten Bund und deinen dritten Finger für den vierten Bund.
  • Sobald du den fünften Bund erreichst, kannst du entweder deinen vierten Finger einsetzen oder mit dem dritten Finger nach oben rutschen – ganz nach deinem Geschmack!
  • Starte mit langsamen, gleichmäßigen Abschlägen und nimm dir Zeit. Präzision geht vor Geschwindigkeit! 

Heute erweitern wir dein Rhythmusspiel!
Wir werden gängige Shuffle-Riffs in einem 12-Takt-Blues spielen, um dein Spiel noch ausdrucksstärker und abwechslungsreicher zu machen. Das ist der Sound, den du immer in einer Jam-Session hören möchtest! 

Der 12-Takt-Blues ist eine der bekanntesten und meistgenutzten Akkordfolgen im Blues und Rock. Wir spielen ihn in der Tonart A, wobei die Akkorde auf den ersten, vierten und fünften Tönen der Dur-Tonleiter basieren.



Buddy Guy – die Brücke zwischen Blues und Rock

Es gibt Gitarristen, die sind wichtig. Es gibt Gitarristen, die sind einflussreich. Und dann gibt es Buddy Guy. Wenn Eric Clapton sagt, dass dieser Mann ihm gezeigt hat, was er die ganze Zeit hätte tun sollen – dann ist das mehr als ein Kompliment. Wenn Jimi Hendrix einen eigenen Auftritt absagt, um in einem New Yorker Club mit einem Tonbandgerät zu Buddys Füßen zu sitzen – dann erzählt das eine Geschichte. Wenn Stevie Ray Vaughan in jedem Interview wiederholt „Without Buddy Guy there would be no Stevie Ray Vaughan“ – dann ist das die Wahrheit.

George „Buddy“ Guy, geboren am 30. Juli 1936 in Lettsworth, Louisiana, ist die fehlende Brücke zwischen den Vorkriegs-Bluesmännern wie Muddy Waters und dem britischen Blues-Rock der Sechziger. Sieben Grammys, Rock and Roll Hall of Fame, National Medal of Arts, Kennedy Center Honors – und mit fast neunzig Jahren immer noch auf der Bühne. 2025 spielte er eine Hauptrolle im Hollywood-Film Sinners, brachte sein Album Ain’t Done With The Blues auf Platz eins der Billboard-Blues-Charts und warf den ersten Wurf bei einem Cubs-Spiel im Wrigley Field. Mit achtundachtzig Jahren. Eric Clapton sagte über ihn: „Buddy Guy ist ohne jeden Zweifel der beste lebende Gitarrist. Wenn du ihn siehst, wird er dich zu Tode erschrecken.“


🎸 Die fünf Prinzipien von Buddy Guy

1. Extreme Dynamik – vom Flüstern zum Schrei in einer Phrase

Die wichtigste Lehre des Mannes aus Lettsworth. Buddy kann eine Phrase so leise spielen, dass das Publikum unwillkürlich näher an die Bühne rückt – und in der nächsten Phrase mit voller Lautstärke explodieren. Das ist keine Spielerei, das ist erzählerische Strategie. Wer ständig schreit, wird ignoriert. Wer flüstert und dann brüllt, hat die volle Aufmerksamkeit.

2. Der Raum ist Teil der Musik

Was du nicht spielst, zählt mehr als was du spielst. Buddy lässt manchmal zehn, zwölf Sekunden lang die Band allein weiterspielen, bevor er die nächste Phrase setzt. Das Publikum wartet. Und dann kommt der eine Ton, der den ganzen Saal trifft. Pausen bauen Spannung auf. Spannung macht Musik bedeutsam.

3. Improvisation als Lebensgrundsatz

Spiele nie das gleiche Solo zweimal. Buddy kennt die Songs, er kennt die Akkordstrukturen, aber die Soli, Phrasen und Übergänge sind jeden Abend neu. Das ist die direkte Linie zur Tradition von Muddy Waters. Wer ein Solo notengetreu reproduziert, ist Kopist – nicht Musiker. Lerne die Sprache, dann sprich sie selbst.

4. Showmanship gehört zur Musik

Mit den Zähnen, hinter dem Kopf, im Publikum. Hendrix hat all das von Buddy übernommen, der es seinerseits von Eddie „Guitar Slim“ Jones gelernt hatte. Buddys Formel als Vierzehnjähriger: „Ich wollte spielen wie B.B. King – aber auftreten wie Guitar Slim.“ Bühne ist nicht nur Klang. Bühne ist Geschichte erzählen mit dem ganzen Körper.

5. Bescheidenheit beim Equipment

Polka-Dot-Strat, Tweed-Combo, deine Finger. Mehr braucht es nicht. Buddy hat sechzig Jahre lang im Wesentlichen denselben Sound gespielt – Stratocaster in einen Bassman-Tweed, etwas Verzerrung, viel Lautstärke. Der Sound kommt aus den Fingern, nicht aus dem Pedalboard. Wer auf Buddy hin übt, sollte sein Setup eher minimieren als ausbauen.


💡 Essenz für dein Spiel

Buddy Guy ist der einzige lebende Gitarrist, der gleichzeitig den Bluesmännern der Vierziger und den Rockgöttern der Sechziger als Lehrer galt. Er ist der Mann in der Mitte der gesamten Geschichte der elektrischen Gitarre. Lerne von ihm vor allem drei Dinge: Dynamik, Pausen und Mut zur Improvisation. Wenn du das verinnerlicht hast, hast du mehr gelernt als aus zehn Lehrbüchern.


P.S. Wenn mich heute jemand fragt, welcher lebende Gitarrist die unmittelbare Verbindung zur ganzen Geschichte des Blues und der Rockgitarre verkörpert, dann ist es Buddy Guy. Er hat als junger Mann mit Muddy Waters auf der Bühne gestanden. Er hat Hendrix das Spiel mit den Zähnen beigebracht. Er hat Clapton das Vorbild gegeben, dem dieser sein Leben lang nachgejagt ist. Er hat Stevie Ray Vaughan inspiriert. Buddy Guy ist die Brücke. Wer ihn nicht kennt, hat eine zentrale Säule der elektrischen Gitarrenmusik nicht verstanden. — Euer Horst

P.P.S. Und falls du dich fragst, wie weit das Versprechen reicht, das Buddy einmal Muddy Waters gegeben hat: 2025, mit achtundachtzig Jahren, spielte er die Hauptrolle in Ryan Cooglers Hollywood-Erfolg „Sinners“, brachte sein Album „Ain’t Done With The Blues“ auf Platz eins der Billboard-Blues-Charts und warf den ersten Wurf bei einem Cubs-Spiel im Wrigley Field. Sein eigenes Zitat dazu, nüchtern wie immer: „Muddy und B.B. haben mir gesagt: Wer am längsten lebt, soll versuchen, den Blues am Leben zu erhalten.“ Buddy lebt. Und der Blues lebt mit ihm.


🎬 Unbedingt anschauen

Titel Warum anschauen?
Buddy Guy & Junior Wells – Hoodoo Man Blues Das Album, das den elektrischen Chicago-Blues definiert hat
Jimi Hendrix & Buddy Guy – Stormy Monday Jam (1968) Die seltene Aufnahme der gemeinsamen Bühnen-Session
Buddy Guy – Mary Had a Little Lamb (Live) Das Original – später durch Stevie Ray Vaughan weltberühmt
Buddy Guy – Damn Right, I’ve Got the Blues Der Comeback-Song, der 1991 alles veränderte
Sinners – Trailer (Buddy Guy, 2025) Buddys Hollywood-Hauptrolle – Box-Office Nummer eins
Buddy Guy – Travelin‘ (Sinners-Soundtrack) Sein Beitrag zum Soundtrack, wochenlang Platz eins der Blues-Charts
Buddy Guy & Eric Clapton – Sweet Home Chicago Lehrer und Schüler auf einer Bühne – die Geschichte in fünf Minuten

👉 Den vollständigen Profil-Artikel mit der ganzen Lettsworth-Geschichte, der Chess-Records-Saga, der Hendrix-Episode mit dem Tonbandgerät, dem SRV-Tribute 1991, der Polka-Dot-Strat-Geschichte für Mutter Isabell, allen Auszeichnungen, dem 2025er Sinners-Jahr, zehn detaillierten Spieltipps und dem Drei-Wochen-Übungsprogramm zur Buddy-Guy-Disziplin findet ihr wie immer als PDF hier zum Herunterladen.

Euer Horst


🎸 15. August 2026 – Save the Date: 7. VIP-Guitar Treffen

Das legendäre VIP-Guitar Treffen geht in die siebte Runde! Musik, Jam-Sessions, gute Gespräche und die einzigartige Atmosphäre, die dieses Event jedes Jahr zu einem Höhepunkt machen.

Den Termin solltest du dir jetzt schon freihalten! Anmeldungen direkt bei Jörg Noll: joergnoll@web.de  


Aktuell! 04.2026 – Helix Stadium Presets – VIP-Guitar Edition 2

Das sind keine Experimente, sondern getestete, praxisnahe Arbeits-Sounds: inspirierend, dynamisch und mixtauglich. Von Hendrix über AC/DC bis Prince – jedes Preset fängt die Essenz des Originals ein, optimiert mit der neuesten Agoura-Technologie. Laden, spielen, klingen – genau dafür ist dieses Set gemacht.

Die besten Plektren: VIP-Guitar Plektren

Aktueller Kurs: Chord Knowledge – Sebastian Minet
Wenn du bereit bist, tiefer in die Harmonik einzutauchen, das Akkordspiel zu verstehen und auf ein neues Level zu heben – dann findest du hier genau das, was du benötigst. 


Für weiteren Input: https://soundcloud.com/horstkeller

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Ich wünsche dir, dass du jeden Tag ein klein bisschen #besser wirst.

Viel Freude mit der Gitarre
Horst Keller
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PS: Nutze die Gelegenheit und schreibe mir. Sende mir deine Fragen, Wünsche, Ideen, Anregungen hier.

Die Workshops 2026:
04./05. Juli 2026 – Gitarrencamp 2026: Der Workshop des Jahres
12./13. September 2026 – Rock-Klassiker Live: Lerne sie, spiele sie mit Band

Onlineshop:
NEU: 04.26 – Line 6 Helix Stadium – VIP-Guitar Edition 2
NEU: 02.26 – 
Line 6 Helix Stadium – VIP-Guitar Edition 1
NEU: 12.25 – Chord Knowledge – Sebastian Minet

Unterstütze uns über die VIP-Guitar Webseite. Das Material, das ich dir biete, ist Arbeit aus tausenden Stunden, alles liegt weit über den Unterstützerbeiträgen. Es ist die Herzensarbeit von vielen Jahren, eine Arbeit, die sich aus über 45 Jahren des Gitarrenspiels zusammensetzt. 

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