John Mayer · Hauptriff · Sebastian Minet
Neon auf der Gitarre: Akkorde und Hauptriff
Im zweiten Teil setzt Sebastian Minet die linke Hand auf das Pattern aus Teil 1. Du lernst fünf Griffbilder, die Übergangstöne der kleinen Treppe und den perkussiven Schlag auf dem Snare-Puls. Das Ziel ist nicht sofort das Originaltempo, sondern ein Griffwechsel, der auch unter der ungewohnten rechten Hand stabil bleibt.
Die vollständige Videolektion
Fünf Formen, ein durchgehendes Pattern
Sebastian zeigt zuerst jeden Griff einzeln. Danach verbindet er die Formen mit der rechten Hand aus Teil 1, ergänzt Übergangstöne und baut am Ende den perkussiven Akzent ein.
Die Reihenfolge entscheidet
Die Lektion trennt drei Aufgaben: Griffbilder, rechte Hand und Groove. Sebastian empfiehlt ausdrücklich, zuerst die Akkorde und Wechsel zu üben.
Erst danach kommt das Pattern hinzu. Der perkussive Schlag ist die letzte Verfeinerung, nicht der Ausgangspunkt.
Die tiefe Saite bleibt wie in Teil 1 auf C gestimmt. Dadurch entstehen die Bassnoten der Formen an anderen Bünden als in der Standardstimmung.
Linke Hand
Die fünf Griffbilder des Hauptriffs
Sebastian verwendet kompakte Formen mit wenigen klingenden Saiten. Die tiefe Bassnote greift er häufig mit dem Daumen. Wo die Handgröße das verhindert, zeigt er eine Alternative mit dem Ringfinger.
Csus4
Tiefe C-Saite leer, G-Saite im 10. Bund und H-Saite im 8. Bund. Nur diese drei Saiten sollen klingen.
E♭sus2
Bass im 3. Bund, kleiner Barré über D- und G-Saite sowie H-Saite im 4. Bund. Wähle für den kleinen Barré den Finger, der ohne Kraft bleibt.
E♭sus4/F
Bass im 5. Bund, G-Saite im 3., H-Saite im 4. und D-Saite im 6. Bund. Der Bass kann mit Daumen oder Ringfinger gegriffen werden.
A♭-Form und Csus2/B♭
Die vierte Form verschiebt das bekannte Griffbild in den 8. Bund. Die letzte Form liegt um den 10. Bund und behält den tiefen Bass unter der hohen Dreiergruppe.
Behandle die Bundangaben als Landkarte, nicht als Tempoaufgabe. Setze jeden Griff langsam auf, prüfe die drei oder vier Zieltöne und löse die Hand vollständig, bevor du neu greifst.
Griffwechsel
Erst Formen, dann Verbindungen
Die Akkorde liegen weit auseinander und verlangen unterschiedliche Daumenpositionen. Ein sauberer Wechsel entsteht deshalb nicht durch Druck, sondern durch einen klaren Zielpunkt für jeden Finger.
Form isolieren
Greife jede Form zehnmal aus der lockeren Hand. Kontrolliere nur Bass, G- und H-Saite sowie den zusätzlichen Ton auf der D-Saite.
Bass vorausdenken
Der Daumen oder Ringfinger kennt den nächsten Bassbund, bevor die übrigen Finger landen.
Zwei Formen koppeln
Verbinde zunächst nur Form 1 mit Form 2. Füge die nächste Form erst nach mehreren ruhigen Wechseln hinzu.
Handgröße respektieren
Wenn der Daumen nicht sauber herumkommt, nutze Sebastians Ringfinger-Alternative. Ein verkrampfter Griff ist kein Fortschritt.
Die Form im 5. Bund ist der größte Spreizgriff der Folge. Nimm die Ersatzvariante ernst, falls die Hand den Bass nicht erreicht. Der Klang und ein stabiler Rhythmus sind wichtiger als die optische Kopie einer Griffhand.
Rechte Hand und Übergänge
Das bekannte Pattern bekommt eine Treppe
Die Grundbewegung stammt aus Teil 1. Dazu kommen drei kurze Noten, die Sebastian als Treppe beschreibt. Sie führen aus dem jeweiligen Griff in die nächste Form.
Im ersten Akkord werden tiefe C-Saite, gedämpfte D- und G-Saite sowie die gegriffenen Töne miteinander verzahnt. Die leere D-Saite kann als Übergang zum nächsten Akkord dienen.
Der letzte Ton der Treppe bereitet den nächsten Griff vor. Beim zweiten Akkord zeigt Sebastian dafür die D-Saite im 5. Bund, an anderen Stellen nutzt er die leere D-Saite.
Der letzte Akkord wird ohne die zusätzliche Treppe nur mit dem Pattern gespielt. So bekommt die Phrase ein klares Ende.
Arbeitsfolge
- Pattern: Rechte Hand aus Teil 1 separat stabilisieren.
- Treppe: Die drei Zusatznoten ohne Akkordwechsel spielen.
- Übergang: Letzten Treppenton mit dem nächsten Bass verbinden.
- Phrase: Jeweils zwei Formen in einer Schleife koppeln.
Direkt zu den Stellen
20 direkte Kapitel
- 00:09 · Begrüßung und Teil 2Akkorde und genaue Töne stehen im Mittelpunkt.
- 00:40 · Das MainriffDer Fokus der Lektion.
- 00:53 · Fünf AkkordeÜberblick über die Formen.
- 01:00 · Csus4Erster Griff mit leerer tiefer C-Saite.
- 01:45 · Zweite FormBass mit Daumen und kleiner Barré.
- 02:43 · E♭sus2Fingersatz und mögliche Varianten.
- 03:08 · E♭sus4/FGroßer Griff und Bassalternative.
- 04:18 · Vierte FormBekanntes Shape in den 8. Bund verschieben.
- 04:50 · Letzter AkkordCsus2 mit B♭ im Bass.
- 05:57 · Akkorde abgeschlossenÜbergang zur rechten Hand.
- 06:08 · Die kleine TreppeDrei zusätzliche Noten kommen hinzu.
- 06:26 · Pattern einzelnZusatzbewegung langsam erklärt.
- 07:19 · Erster AkkordPattern, Dämpfung und Übergang.
- 08:34 · Zweiter AkkordD-Saite im 5. Bund als Verbindung.
- 09:19 · Dritter AkkordGleiches Pattern, neuer Übergang.
- 10:00 · Vorletzte FormDaumenstreicher und hoher Zielton.
- 11:23 · Letzter AkkordPattern ohne zusätzliche Treppe.
- 11:50 · Komplett langsamDas ganze Hauptriff im Zusammenhang.
- 12:20 · Übeweg und TempoAkkorde zuerst, danach Pattern und Steigerung.
- 13:40 · Perkussiver AkzentSnare-Puls, Handballen und voller Groove.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten für das Hauptriff
- Stimmung: Tiefe E-Saite auf C bringen und nach einigen Anschlägen erneut prüfen.
- Griffe: Alle fünf Formen einzeln aufsetzen, jeden Zielton kontrollieren und die Hand lösen.
- Wechsel: Form 1 und 2 ohne Pattern verbinden, danach die Folge schrittweise erweitern.
- Pattern: Rechte Hand und kleine Treppe auf gedämpften Saiten separat wiederholen.
- Verbindungen: Je zwei Akkorde mit ihrem Übergangston in einer langsamen Schleife koppeln.
- Groove: Erst nach zehn bis fünfzehn sauberen Durchgängen das Tempo leicht anheben und zuletzt den perkussiven Schlag ergänzen.
Dein Tempo ist das saubere Tempo
Sebastian nennt keinen festen Startwert. Du beginnst bei der Geschwindigkeit, in der die gesamte Folge ohne Fehler und ohne Unsicherheit funktioniert.
Die nächste Stufe kommt erst nach Wiederholbarkeit. Seine konkrete Bedingung lautet zehn bis fünfzehn saubere Durchgänge hintereinander, bei denen du dich wohlfühlst.
Wenn der Daumen, die Treppe oder der Übergang ausfällt, reduzierst du nicht nur das Tempo. Du gehst zur betreffenden Zweierverbindung zurück.
Klang und Groove
Der Snare-Puls macht das Riff perkussiv
Akustische Artikulation
Sebastian nutzt an der Variax ein Akustikmodell. Dadurch treten Korpusgeräusch und perkussiver Anteil deutlicher hervor.
Handballen als Schlag
Auf dem gedachten Snare-Schlag trifft der Handballen den Korpusbereich. Die Anschlaghand bleibt dabei in ihrer Grundposition.
Reihenfolge für den Sound
Übe zuerst Technik und Akkorde. Ergänze den Handballenschlag erst, wenn die Folge ohne ihn groovt. Sonst verdeckt der Effekt Fehler in Griffwechsel und Saitenweg.
Materialbestand
Was für diese Lektion verifiziert ist
Der Ausgangsbeitrag enthält die öffentliche 15:27-Minuten-Lektion, aber keinen geschützten Download. Im lokalen Bestand wurde keine PDF-, Guitar-Pro-, Backingtrack- oder separate Lehrdatei zu diesem Tutorial gefunden. Deshalb wird kein Material ergänzt.
Die vollständige archivierte Transkription mit 107 Segmenten, die lokal decodierte Tonspur, YouTube-Metadaten und der authentifizierte Live-Beitrag tragen die neue Fassung. Für Griffdetails und Anschlagbewegung bleibt die Videodemonstration maßgeblich.
Quellenabgrenzung
- Live-Beitrag: Identität und geschützte WordPress-Felder.
- Videolektion: Griffbilder, Pattern und Groove.
- Archivtranskript: vollständiger Ablauf und Kapitelzeiten.
- Teil 1: Stimmung und Technik der rechten Hand.
Hörkontrolle
Drei Prüfungen vor dem Originaltempo
Im ersten Durchgang hörst du nur die Bassnoten. Jeder Akkordwechsel muss unten einen klaren Zielton bekommen.
Im zweiten Durchgang kontrollierst du die Treppe. Der letzte Ton darf nicht zufällig wirken, sondern muss hörbar in die nächste Form führen.
Im dritten Durchgang kommt der Backbeat hinzu. Der Handballenschlag sitzt auf dem gedachten Snare-Puls, ohne dass die rechte Hand danach ihre Position suchen muss.
Hörfragen
- Klingen Bass und hohe Dreiergruppe getrennt und deutlich?
- Führt jeder Übergangston hörbar in den nächsten Griff?
- Bleibt der Puls auch ohne perkussiven Effekt stabil?
Passende nächste Schritte
Verbinde Grundlage, Hauptriff und Picking
Deine sinnvolle Reihenfolge
Wenn das Pattern noch nicht frei läuft, gehst du zu Teil 1 zurück. Teil 2 ist der Aufbau darauf, nicht der Ersatz dafür.


