VIP-GUITAR Newsletter WO.12/2026
Liebe Gitarrenfreunde, liebe VIP-Guitar Community,
erst einmal: Danke. Eure Mails letzte Woche haben mich echt gefreut. Ein paar möchte ich aufgreifen.
Giselher aus Karlsruhe – ein Langschreiber, wie er sich selbst nennt – hat mir ein paar Gedanken geschickt, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Er schrieb über seine täglichen 30 Minuten mit der Gitarre, über den Seelenfrieden, den das bringt, und über seine Sorge, dass der Zeitgeist den Menschen die Geduld fürs Instrument raubt. Ich verstehe diese Sorge. Ja, es ist stiller geworden. Ja, der Kuchen hat sich verteilt. Aber wer jeden Tag die Gitarre in die Hand nimmt und nach Jahren sagt „Ich kann manchmal gar nicht glauben, was ich schon erreicht habe“ – der hat verstanden, worum es geht. Und genau solche Menschen sitzen hier.
Franco aus der Schweiz hat mir geschrieben, dass er mit den Hendrix-Riffs unterwegs ist und anfängt, leichter über die Saiten zu schweben statt draufzuhauen. Das ist einer dieser Momente, die vieles verändern. Die E-Gitarre belohnt Fingerspitzengefühl sofort. Hendrix selbst war ein Meister darin – was bei ihm mühelos klang, war nie rohe Kraft, sondern fließende Kontrolle. Wenn du das spürst, bist du auf dem richtigen Weg.
Und das bringt mich direkt wieder zur KI-Suche auf VIP-Guitar. Ich habe sie gefragt: „Was sind die größten Hürden beim Gitarre spielen lernen?“
Es gibt zwei große Bereiche von Hürden: die technischen und die psychologischen. Und offen gesagt sind die psychologischen fast noch wichtiger (Video).
Die technischen Hürden
Technisch geht es los mit der Fingerfertigkeit – wenn sich etwas krampft oder schwer anfühlt, liegt es fast immer an deiner Handhaltung (Video) (Video). Die Gitarre sollte auch in einer bequemen Position sein (Video).
Dann die Barréakkorde – für viele ein echter Stolperstein. Ich erinnere mich noch an meinen ersten F-Dur (Video). Danach die Akkordwechsel (Video) – dieses nahtlose Umgreifen braucht einfach Zeit für die Koordination deiner Finger (Video). Bei mir war es der H7 – der „Hasi“, wie ich ihn nenne – bei dem ich mich ständig vergriffen habe (Video). Und dann die Rhythmik, die viele unterschätzen (Video).
Die psychologischen Hürden
Punkt Nummer 1 ist die Geduld (Video). Das Erlernen des Gitarrenspiels erfordert Geduld und Zeit (Video). Du erlernst quasi eine neue Sprache – Musik ist die Weltsprache, und das braucht einfach seine Zeit (Video). Dann brauchst du Frustrationstoleranz (Video).
Es ist völlig normal, dass du am Anfang auf Schwierigkeiten stößt und nicht sofort perfekt spielen kannst (Video). Lass dich nicht verarschen von diesem „lerne in kurzer Zeit“-Quatsch (Video).
Der größte Fehler: Zu viel auf einmal
Einer der größten Fehler ist, dass viele zu früh unterschiedliche Dinge lernen (Video). Es gibt wirklich nichts Besseres, als wenige Dinge oft wiederholen und richtig lernen (Video). Viele wollen ganz schnell „Stairway to Heaven“ oder „Hotel California“ lernen – Champions League Songs. Und das frustriert unendlich (Video). Du wirst es nicht in sechs Monaten spielen können. Du wirst es in sechs Jahren spielen können, sodass du zufrieden bist (Video). Wenn du dich schon ganz früh mit Champions League-Liedern beschäftigst und dann Frust schiebst – das ist einer der gröbsten Fehler überhaupt (Video).
Die Lösung: Am Anfang sind es einfache Lieder und von den einfachen steigerst du dich (Video). Wenn du mal eine schwierigere Nummer geknackt hast, verbessern sich die Mikrofehler bei den einfachen Liedern von ganz alleine (Video).
Wichtiger Hinweis: Ich habe den Spamfilter auf meinen VIP-Guitar-Mails deutlich verschärft. Die Flut an Spam-Mails war in den vergangenen Monaten nicht mehr tragbar. Das bedeutet leider: Es kann passieren, dass auch einige eurer Nachrichten hängen bleiben. Wenn ihr innerhalb von ein paar Tagen keine Antwort von mir bekommt, schickt die Mail bitte noch einmal – am besten mit dem Hinweis, dass ihr schon einmal geschrieben habt. Oder nutzt das Kontaktformular direkt auf vip-guitar.de. Ich lese und beantworte nach wie vor jede einzelne Mail persönlich.
Diese Woche (ausnahmsweise am Mittwoch) freue ich mich besonders: Sebastian Minet und ich nehmen uns Slow Dancing in a Burning Room von John Mayer vor. Der ganze Song, von vorne bis hinten, und Sebastian gibt seine besten Tipps. Warum ausgerechnet diesen Song? Nicht weil wir danach klingen wie John Mayer – das schafft kaum jemand. Sondern weil dieser Song uns zwingt, bessere Gitarristen zu werden. Der Unterschied zwischen Noten abspulen und Musik machen – genau darum geht es. Passend dazu findet ihr unten ein umfassendes PDF-Gitarristenprofil zu John Mayer.
Noch eine Info für alle Helix-Spieler: Das Expand D10 – das Verbindungsmodul zwischen dem neuen Helix Stadium und der Variax-Gitarre – wurde von Line 6 um mehrere Monate nach hinten verschoben. Ursprünglich war April angekündigt, jetzt reden wir eher von Sommer. Ich sage es, wie es ist: Das ist eine schwache Leistung. Der Helix Stadium ist seit Dezember auf dem Markt, und wer wie ich die Hälfte seiner Videos mit der Variax spielt, steht ohne dieses Modul im Regen. Line 6, das geht besser.
Aber es gibt auch gute Nachrichten: 10 weitere Helix Stadium Presets – VIP-Guitar Edition Nr. 2 – sind praktisch fertig. Handgefertigt, von mir eingestellt und getestet. Die kommen in den nächsten Tagen raus.
Workshops 2026
02./03. Mai – „Spielen wie Jimi: Das Hendrix-Prinzip„
Nachdem wir nun die fünfteilige Serie zu Jimi beendet haben, bietet sich der Live Workshop als Ergänzung geradezu ideal an. Ihr werdet begeistert sein.
Wir reden hier vom Jahrhundertgitarristen. Hendrix ist keine Nummer zu hoch – Hendrix ist das Fundament, auf dem heute alles steht. Wer einmal verstanden hat, wie er die Gitarre gedacht hat, spielt danach nicht mehr wie vorher. Egal welchen Stil du spielst. Der Workshop ist in sechs Wochen. Wer dabei sein will, sollte sich jetzt anmelden – die Plätze sind begrenzt und es wird keinen zweiten Termin geben. → Infos und Anmeldung
04./05. Juli – Gitarrencamp 2026
Zwei Profi-Dozenten, anderthalb Tage persönliches Feedback, das mehr bewegt als Monate alleine im Übungsraum. Der Workshop des Jahres. → Infos und Anmeldung
12./13. September – Rock-Klassiker Live
Hey Joe, Sunshine of Your Love – live mit anderen Musikern. Wann hast du das letzte Mal mit einer echten Band gespielt? Das wird großartig. → Infos und Anmeldung
Jetzt seid ihr wieder dran. Schreibt mir. Was übt ihr gerade? Wo hängt ihr? Was wollt ihr als Nächstes lernen? Jede Mail wird gelesen, jede wird beantwortet. Und eure Fragen und Geschichten fließen direkt in die nächsten Videos und Newsletter ein – so wie diese Woche.
Keep on playing und halte die Gitarre am Leben!
Euer Horst
Nächstes Livevideo: Mittwoch, 18.03. um 17:00 Uhr: Songtutorial: Slow Dancing in a Burning Room – John Mayer

Slow Dancing in a Burning Room – zusammen mit Sebastian Minet.
Warum setzen wir uns eigentlich an diesen Song? Nicht, weil wir danach sofort klingen wie John Mayer – das schafft kaum jemand. Wir setzen uns dran, weil dieser Song uns zwingt, bessere Gitarristen zu werden. In diesem Tutorial gehen Sebastian Minet und ich den Details auf den Grund, die den Unterschied zwischen „Noten abspulen“ und „Musik machen“ ausmachen.
Letztes Livevideo: Spiele wie Jimi Hendrix – Riffs & Licks | Teil 5

Wir haben uns durch perkussive Grooves gearbeitet, haben Double-Stops in melodische Balladen verwandelt und die Geheimnisse von Jimis Rhythmusspiel entschlüsselt. Jetzt stehen wir am Gipfel: Der Slow Blues in E-Moll. Dies ist der Moment, in dem die Technik zur Nebensache wird und das Gefühl übernimmt. Hendrix’ Blues-Spiel war niemals nur eine Aneinanderreihung von Skalen – es war ein Dialog. In diesem großen Finale führen wir alle Fäden zusammen und zeigen dir, wie du die Gitarre förmlich zum Sprechen bringst. Es geht um Dynamik, um das „Atmen“ zwischen den Noten und um die absolute Kontrolle über dein Instrument.
Dein Weg hat gerade erst begonnen
Mit diesem fünften Teil schließen wir die Hendrix-Serie ab, aber dein persönlicher Weg mit diesem Stil hat gerade erst begonnen. Bleib geduldig und lass die Musik durch dich hindurchfließen. Hendrix zu spielen bedeutet, mutig zu sein und seinem eigenen Gefühl zu vertrauen. Du schaffst es.
Essenzielle Riffs und Licks – Jimi Hendrix
In diesem Video tauchen wir in die einzigartige Rhythmusgitarrentechnik von Jimi Hendrix ein. Wir werden die essenziellen Licks und Riffs erlernen, die sein Spiel definiert haben. Seine Spielweise war revolutionär und hat die E-Gitarre in neue Sphären katapultiert.
Für jeden E-Gitarristen ist es ein großer Gewinn, sich mit dieser Spielweise auseinanderzusetzen und einige Ideen in sein eigenes Spiel zu integrieren. Ob du Anfänger oder Fortgeschrittener bist, die Auseinandersetzung mit Hendrix‘ Stil wird dein Spiel bereichern und inspirieren.
John Mayer – Der Mann, der den Blues zurück in den Pop trug (umfangreiches PDF)
Er hörte mit 13 eine Kassette von Stevie Ray Vaughan – und seine Eltern brachten ihn zum Psychiater, weil er nicht mehr aufhören konnte zu üben. Er brach nach zwei Semestern Berklee ab, spielte in Coffeeshops in Atlanta und hatte drei Jahre später einen Grammy. Und dann tat er etwas, das kein Pop-Star tut: Er schmiss den sicheren Erfolg hin, gründete ein Blues-Trio mit Pino Palladino und Steve Jordan und spielte Hendrix-Covers in kleinen Clubs, während die Welt „Your Body Is a Wonderland“ erwartete. John Mayer machte alles mit einer Sturheit, die keiner kommen sah: eine Stratocaster, ein Dumble-Amp, ein Tube Screamer – und der Wille, der Gitarrist zu werden, den er in sich hörte, nicht der, den die Hitparade aus ihm machen wollte.
John Clayton Mayer – geboren 1977 in Bridgeport, Connecticut – ist nicht einfach ein Pop-Sänger, der nebenbei gut Gitarre spielt. Er ist der Mann, der einer ganzen Generation den Blues zurückgebracht hat, ohne den Blues zu verraten. Sieben Grammys. Drei Nummer-eins-Alben. Über 20 Millionen verkaufte Platten. Leadgitarrist bei Dead & Company, dem Erben der Grateful Dead. „Continuum“ gilt als eines der besten Gitarrenalben der 2000er. „Where the Light Is“ als eine der besten Live-Gitarren-Dokumentationen, die je gedreht wurden.
Eric Clapton sagte, er sei erstaunt gewesen, wie gut Mayer live spiele. B.B. King drohte scherzhaft, die Bühne zu verlassen, wenn Mayer so weitermache. Und Bob Weir nannte ihn schlicht „einen legendären Gitarristen“. Rolling Stone setzte ihn auf Platz 61 der 250 größten Gitarristen aller Zeiten. Und John Mayer selbst sagt: „Wer ich als Gitarrist bin, ist definiert durch mein Scheitern, Jimi Hendrix zu werden.“
Vibrato ist alles – das Handgelenk als Stimme (die Lektion von B.B. King): Mayers Vibrato ist handgelenkbasiert, nicht fingerbasiert. Der Daumen hakt über den Hals als Ankerpunkt, das Handgelenk rotiert auf und ab – genau wie bei B.B. King. Das Ergebnis: ein flaches, schnelles Schimmern, das jede Note zum Singen bringt. Man hört es in den ersten drei Sekunden von „Gravity“ – und weiß sofort, wer spielt. Kein Effektpedal der Welt kann diesen Sound erzeugen. Er kommt nur aus Übung.
Lektion: B-Saite, 8. Bund, Ringfinger. Daumen über den Hals. Bewege nur das Handgelenk – nicht die Finger, nicht den Unterarm. 5–6 Schwingungen pro Sekunde, mindestens Viertelton Amplitude. Halte vier Schläge bei 70 BPM. Wenn der Ton anfängt zu singen, bist du auf dem richtigen Weg.
Rhythmus und Lead gleichzeitig – die Hendrix-Lektion auf Mayer-Art (die Kunst der Chord-Melody): Mayer trennt nicht zwischen Rhythmus- und Sologitarre. Er spielt Akkorde auf dem Downbeat und umrahmt sie sofort mit pentatonischen Verzierungen – genau wie Hendrix bei „Little Wing“. Die Thumb-over-Neck-Technik macht es möglich: Der Daumen greift die Bassnote auf der tiefen E-Saite, die restlichen Finger sind frei für Akkorde und Melodien. Das ist der Punkt, an dem Gitarrespielen aufhört, zweidimensional zu sein.
Lektion: Greife einen E-Dur-Akkord. Lasse ihn klingen, dann hämmere mit dem kleinen Finger auf der hohen E-Saite vom 2. auf den 4. Bund. Slide zurück. Jetzt das Gleiche mit einem A-Akkord (Daumen auf der tiefen E-Saite, 5. Bund). Wenn Akkord und Verzierung wie ein Gedanke klingen und nicht wie zwei getrennte Aktionen – dann hast du verstanden, was Mayer von Hendrix gelernt hat.
Dynamik statt Effekte – der Anschlag als Lautstärkeregler (die Dumble-Philosophie): Mayer steuert seinen Verzerrungsgrad fast ausschließlich über die Anschlagsstärke. Eine Strat durch einen Amp mit viel Headroom – Dumble, Two-Rock oder PRS J-MOD – ermöglicht eine enorme dynamische Bandbreite: vom Flüstern zur warmen Crunch-Verzerrung, ohne ein einziges Pedal anzufassen. Das klingt simpel, ist aber die schwierigste Disziplin der Gitarre. Es bedeutet, dass deine Finger den Ton machen – nicht dein Equipment.
Lektion: Steck die Gitarre direkt in den Amp, kein Overdrive. Mittel- und Hals-Pickup zusammen (Position 4). Spiele eine einfache Phrase in G – erst mit den Fingerkuppen (pianissimo), dann mit dem Pick, leicht (mezzo-forte), dann hart aus dem Handgelenk (forte). Der Tonunterschied muss dramatisch sein. Wenn nicht: mehr Headroom am Amp.
Weniger Noten, mehr Aussage – die Kunst der Pause (die B.B.-King-Regel): Mayer sagt: „Ich werde einfach kein Solo tolerieren, das doppelt so lang ist, wie es sein müsste.“ Jede Note muss einen Zweck haben. Die Pausen zwischen den Phrasen geben seinen Soli eine konversationelle Qualität – als würde die Gitarre sprechen, Luft holen und antworten. Das hat er direkt von B.B. King: Nicht die Noten machen das Solo, sondern der Raum dazwischen.
Lektion: 12-Takt-Blues in G, 70 BPM. Erlaube dir maximal vier bis sechs Noten pro Takt. Nach jeder Phrase: zwei Schläge Stille. Keine Ausnahme. Wenn du nach 12 Takten das Gefühl hast, etwas gesagt zu haben – und nicht einfach nur Tonleitern abgespult zu haben –, dann hast du die B.B.-King-Regel verstanden.
Den Song über das Solo stellen – Songwriting als Gitarrentechnik (der wahre Mayer-Move): Was Mayer von den meisten Blues-Gitarristen unterscheidet: Er denkt in Songs, nicht in Soli. „Slow Dancing in a Burning Room“ ist kein Gitarrenstück mit Gesang – es ist ein Song, in dem die Gitarre die zweite Stimme singt. Die Akkordfolge, die Melodie, der Text und das Gitarrensolo erzählen dieselbe Geschichte. Das ist die am meisten unterschätzte Fähigkeit in Mayers Arsenal: Er schreibt Hits, in denen das Gitarrensolo der emotionale Höhepunkt ist – nicht ein Anhängsel.
Lektion: Nimm eine einfache Akkordfolge (G – Em – C – D). Schreibe ein 8-taktiges Gitarrenthema darüber – kein Solo, ein Thema. Es muss singbar sein. Wenn du es summen kannst, ohne die Gitarre in der Hand zu haben, ist es gut. Wenn nicht, vereinfache es. Das ist der Unterschied zwischen einem Gitarristen und einem Musiker.
John Mayer bewies, dass man den Blues in den Pop tragen kann, ohne ihn zu verwässern. Er brauchte keine Schockeffekte, keine siebensaitige Gitarre, keine Drop-Tunings. Eine Strat, ein sauberer Amp, ein Tube Screamer für die Momente, in denen es drücken muss. Seine Botschaft: Übe dein Vibrato, bis es singt. Lerne die Kunst der Pause. Denke in Songs, nicht in Soli. Und wenn du nicht weißt, ob du Pop oder Blues spielen sollst – spiel beides. Gleichzeitig. John Mayer hat bewiesen, dass das geht.
P.S. Was mich an Mayer am meisten beeindruckt, ist nicht sein Talent – davon gibt es genug auf YouTube. Es ist der Mut. Da war ein Mann auf dem Gipfel des Pop-Erfolgs, der alles hinwarf, um in kleinen Clubs Blues zu spielen. Der seine Stimme verlor und zwei Jahre schwieg. Der das Erbe von Jerry Garcia antrat, obwohl die Hälfte der Dead-Fans ihn dafür hasste. Und der all das durchstand, weil er wusste: Lieber ehrlich als sicher. Das ist eine Haltung, von der wir alle lernen können – nicht nur als Gitarristen.
P.P.S. Und noch etwas: Als Mayer 2006 mit B.B. King auf der Bühne stand und in ein expressives Solo abhob, sagte King ins Mikrofon: „Wenn du so weitermachst, stehe ich auf und gehe.“ Das Publikum lachte. Aber B.B. meinte es als das größte Kompliment, das ein alter Blueser einem jungen Gitarristen machen kann: Dieses Video zeigt in drei Minuten mehr über das Wesen der Bluesgitarre als jedes Lehrbuch.
Unbedingt anschauen:
| Titel | Warum anschauen? |
| Where the Light Is (Full Concert, 2008) | Drei Sets: Akustik, Trio, Full Band. Die beste Live-Gitarren-Doku der letzten 20 Jahre. |
| Slow Dancing in a Burning Room (Live, Where the Light Is) | Die definitive Version. Double-Stop-Bending, Vibrato, Dynamik – alles in einem Solo. |
| John Mayer & B.B. King – King of the Blues (2006) | Das virale Video. B.B. Kings Reaktion auf Mayers Spiel sagt mehr als jede Kritik. |
| Neon (Live, Where the Light Is) | Fingerstyle auf höchstem Niveau. Perkussiv, komplex, einzigartig. |
| Gravity (Live, Where the Light Is) | Slow Blues in Perfektion. Das Vibrato, die Pausen, der Aufbau. Pflichtprogramm. |
| John Mayer Trio – Try! (Live, House of Blues) | Der Wendepunkt: Vom Pop-Sänger zum Blues-Gitarristen. Steve Jordans Groove. |
Lernmaterial (Auswahl):
- Neon Teil 1 – John Mayer
- Neon Teil 2 – John Mayer
- Like a Rolling Stone – Bob Dylan / John Mayer
- I Don’t Need No Doctor – John Mayer
- Who Did You Think I Was von John Mayer
Für weiteren Input: https://soundcloud.com/horstkeller
🎸 15. August 2026 – Save the Date: 7. VIP-Guitar Treffen
Das legendäre VIP-Guitar Treffen geht in die siebte Runde! Musik, Jam-Sessions, gute Gespräche und die einzigartige Atmosphäre, die dieses Event jedes Jahr zu einem Highlight macht. Den Termin solltest du dir jetzt schon freihalten! Anmeldungen direkt bei Jörg Noll: joergnoll@web.de
02.2026 – Helix Stadium Presets – VIP-Guitar Edition 1

10 handgefertigte Premium-Presets für den Line 6 Helix Stadium – optimiert mit den neuen Agoura-Modellen für maximale Authentizität, Dynamik und Bühnenpräsenz.

Die besten Plektren: VIP-Guitar Plektren
Aktueller Kurs: Chord Knowledge – Sebastian Minet
Wenn du bereit bist, tiefer in die Harmonik einzutauchen, das Akkordspiel zu verstehen und auf ein neues Level zu heben – dann findest du hier genau das, was du benötigst.
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Ich wünsche dir, dass du jeden Tag ein klein bisschen #besser wirst.

Viel Freude mit der Gitarre
Horst Keller
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Die Workshops 2026:
02./03. Mai 2026 – „Spielen wie Jimi – Das Hendrix-Prinzip“
04./05. Juli 2026 – Gitarrencamp 2026: Dein Wochenende für echten Fortschritt
12./13. September 2026 – Rock-Klassiker Live: Lerne sie, spiele sie mit Band
Onlineshop:
NEU: 02.26 – Line 6 Helix Stadium – VIP-Guitar Edition 1
NEU: 12.25 – Chord Knowledge – Sebastian Minet
NEU: 11.25 – Helix Songpresets VOL.2
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