Songtutorial · Ronan Keating · Akustikgitarre
When You Say Nothing At All Gitarre: Picking und Begleitung
Vier vertraute Akkordformen reichen für den Einstieg. Der Charakter entsteht durch zwei Pickingmuster, einen klaren Refrainrhythmus, Bassbewegungen und genau gesetzte Stopps. Horst zeigt die Begleitung so, dass du sie zuerst vereinfachen und später musikalisch verfeinern kannst.
Die vollständige Gitarrenstunde
Das Intro trägt den ganzen Song
Horst beginnt mit dem viertaktigen Intro. Es kehrt im Song immer wieder und verbindet G, D, C9 und D. Die Herausforderung liegt nicht in neuen Akkorden, sondern im schnellen Wechsel zurück zum G nach dem kleinen Hammer-on.
Erst wiederholbar, dann vollständig
Das Intro muss nicht sofort im Originaltempo laufen. Entscheidend ist, dass jede Bassnote, jeder hohe Ton und der Rückweg zum G in derselben Bewegung bleiben. Wenn der Hammer-on den Wechsel blockiert, pickst du die Töne zunächst einzeln.
Für das zweite Muster verwendet Horst ein klassisches Pop-Picking, das er in der Lektion als Eric-Clapton-Muster bezeichnet. Dieses Muster lässt sich auf G, D und C9 übertragen und eignet sich auch für viele andere Balladen.
Höre zusätzlich die verlinkte Ronan-Keating-Aufnahme. Achte nur darauf, wann die Gitarre deutlich hervortritt und wann sie in Streicher und Klavier zurückweicht.
Picking in vier Schritten
Zwei Muster, drei klare Aufgaben
Horst trennt das prägende Intro-Picking vom universelleren Begleitmuster. Später mischt er beide nach musikalischem Gefühl. Diese Freiheit funktioniert erst, wenn jedes Muster für sich stabil ist.
Basston finden
Beginne jeden Akkord auf der passenden Basssaite. Greifwechsel und Anschlag müssen denselben Zielpunkt haben.
Achtel ordnen
Zähle gleichmäßig und halte die Hand ruhig. Keine Note darf wegen des Akkordwechsels beschleunigen.
Hammer-on lösen
Spiele den kurzen Abschluss erst ohne Legato. Füge den Hammer-on hinzu, sobald der Rückweg zum G sicher ist.
Muster mischen
Intro exakt, Strophe freier. Wechsle erst später zwischen den beiden Mustern, ohne den Puls zu verlieren.
Akkorde, Bass und Form
Einfache Griffe mit feinen Veränderungen
Das dreiseitige PDF und Horsts Lektion arbeiten mit G, D, C9 und ihren Varianten. D/Fis, Dsus2, Em7 und Hm sind keine neue Welt. Sie verfeinern Basslinie, Strophenfarbe und Übergänge.
G, D und C9
C9 lässt sich mit stehenbleibenden Fingern gut an D anbinden. Horst zeigt den Wechsel langsam und empfiehlt, ihn als eigene Schleife zu üben.
D/Fis und Em7
Der Fis-Bass verbindet G und Em7. Wenn der Daumengriff noch unsicher ist, bleibt der normale D-Dur-Akkord eine saubere Vereinfachung.
G zu Em, D zu Hm
In der zweiten Strophe hört Horst verwandte Mollakkorde. Sie sind eine Klangverfeinerung, nicht die Voraussetzung für eine funktionierende Begleitung.
Der Soloabschnitt wechselt nach E-Dur und verwendet E, H und A. Für H zeigt Horst neben dem Barré eine offene Sus4-Variante und einen vereinfachten Powerchordgriff. So bleibt der Abschnitt auch ohne sicheren Barré spielbar.
Rhythmus und Orchestrierung
Der Refrain braucht Betonung und Luft
Im Refrain spielt Horst drei Abschläge und danach einen Doppelschlag. Anfänger können zunächst gleichmäßig auf und ab spielen und nur die drei Hauptschläge betonen. Das musikalische Ziel bleibt dasselbe: Der Puls soll tragen, ohne das Lied zu überladen.
Für den perkussiven Klang legt die Greifhand nur locker auf den Saiten. Sie drückt keinen Akkord. Der kurze trockene Anschlag ist Teil des Rhythmus und kein Fehler zwischen zwei Griffen.
Stopps gehören zur Form. Horst markiert einen Stopp vor dem Picking und empfiehlt, solche Stellen auf dem Ausdruck farbig zu kennzeichnen. So wird die Pause zu einer bewussten musikalischen Aktion.
Im letzten Refrain kehrt das Picking zurück und läuft unter der mehrstimmigen Schlussgestaltung weiter. Spiele hier nicht automatisch lauter. Halte das Muster klein und gleichmäßig, damit die Begleitung den Gesang trägt und die harmonischen Veränderungen hörbar bleiben.
Die belastbare Vereinfachung
- Nur G, D, C9 und D im langsamen Puls wechseln.
- Im Refrain gleichmäßig auf und ab schlagen.
- Die drei Hauptschläge deutlich betonen.
- Den perkussiven Doppelschlag separat ergänzen.
- D/Fis, Em7 und Hm erst danach hinzufügen.
Direkt zu den Stellen
18 direkte Kapitel
- 00:10 · EinstiegSong, Version und Lernziel.
- 00:53 · Drei BausteineIntro-Picking, Pop-Picking und Rhythmus.
- 01:39 · AkkordeG, D, C9 und Varianten.
- 02:13 · D mit Fis im BassBassführung und Vereinfachung.
- 03:39 · Intro-PickingDie vier prägenden Takte.
- 04:47 · Hammer-onRückweg von D zu G.
- 07:31 · Zweites PickingmusterDas universelle Pop-Pattern.
- 09:57 · Drei Pattern-FamilienMuster verstehen und mischen.
- 10:21 · Live begleitenFreiheit auf stabiler Grundlage.
- 12:14 · RefrainrhythmusDrei Schläge und Doppelschlag.
- 13:13 · Bassnote betonenDie Eins aus dem Akkord lösen.
- 15:17 · Perkussiver AnschlagGreifhand locker abdämpfen.
- 16:08 · Stopp und PickingEm7, D/Fis und klare Pause.
- 17:20 · Zweite StropheFormänderung und kürzerer Ablauf.
- 18:17 · MollfarbenEm und Hm als Austauschakkorde.
- 20:34 · SoloabschnittE, H, A und Sus4-Vereinfachung.
- 22:53 · Letzter RefrainStopps und Picking bis zum Ende.
- 24:26 · Üben und markierenOriginal hören, Stopps notieren, Form sichern.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten vom Intro zur Begleitung
- Wechsel: G, D, C9 und D ohne Picking verbinden.
- Intro: Vier Takte langsam und ohne Hammer-on spielen.
- Detail: Hammer-on und Rückweg zum G isolieren.
- Pop-Picking: Zweites Muster auf jedem Akkord einzeln stabilisieren.
- Refrain: Drei Abschläge, Doppelschlag und Stopp ergänzen.
- Form: PDF markieren und mit dem Original durchspielen.
Die extrahierte Gitarrenspur dauert 4:19 Minuten und wurde vollständig decodiert. Sie macht das Intro und die freien Stellen gut hörbar. In den dichter orchestrierten Passagen bleibt die Gitarre leiser, genau darauf weist Horst in der Lektion hin.
Markiere, was wirklich passieren muss
Horst empfiehlt, Stopps und auffällige Übergänge direkt auf dem Ausdruck zu notieren. Ein roter Punkt oder das Wort Stopp reicht. Entscheidend ist, dass du beim Spielen nicht erst überlegen musst, ob der Akkord ausklingt.
Wenn du gleichzeitig singst, vereinfache die Begleitung. Nutze das zweite Pickingmuster oder gleichmäßiges Strumming und spiele das genaue Intro nur in den Lücken. Eine stabile Stimme und ein klarer Puls sind wichtiger als jedes Detail.
Ein sauberer Durchlauf ist das Ziel. Verliert sich der Puls, nimm einen Akkord oder eine Verzierung heraus. Die musikalische Wirkung entsteht durch Ruhe, Wiederholung und kontrollierte Übergänge.
Als Zusatz zeigt Horst einen Loop aus E, H und A. Darüber verwendet er E-Dur-Pentatonik und E-Dur-Tonleiter. Das ist kein Pflichtteil der Begleitung. Nutze ihn erst, wenn der Soloabschnitt rhythmisch stabil ist, und beginne mit wenigen Tönen nach Gehör.
Premium-Material
PDF und extrahierte Gitarrenspur
Das bestehende Unterstützerpaket bleibt unverändert. Im Archiv liegen das dreiseitige Akkord- und Formblatt sowie die hervorgehobene Gitarrenspur zum genauen Hören.
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Hinweis: Das Material ist zum persönlichen Lernen bestimmt. Rechte an Komposition und Originalaufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Sound und Dynamik
Akustikklang ohne Effektballast
Horst verwendet in der Lektion eine Variax mit Akustiksound und Hall. Chorus und weitere Effekte lässt er bewusst weg. Die Klarheit soll Picking, Bassnoten und perkussive Anschläge hörbar machen.
Klar und ausgeglichen
Bass und hohe Saiten sollen getrennt hörbar bleiben. Zu viel Hall verwischt den Hammer-on und die schnellen Wechsel.
Trocken und kontrolliert
Der perkussive Schlag braucht eine kurze Hüllkurve. Die Dynamik kommt aus der Hand, nicht aus einem Effektgerät.
Passende nächste Schritte
Vertiefe nur die drei Engpässe
Deine Erfahrung
Welche Stelle wirft dich aus dem Puls?
Ist es der Rückweg zum G, das zweite Pickingmuster, der perkussive Doppelschlag oder der Wechsel nach E-Dur? Nenne genau eine Stelle. Das native Kommentarformular bleibt offen.



