Rea Garvey · Akustikbegleitung · Horst Keller
Alright auf der Gitarre
Vier Griffbilder, ein Capo im ersten Bund und ein Arrangement, das von leisem Picking bis zum druckvollen Finale wächst. Horst verbindet Elemente einer Unplugged-Fassung mit mehr Dynamik aus der elektrischen Version. Du lernst Introfigur, Strophenpicking, Bridge, 3+3+2-Akzent und einen kontrollierten Spannungsbogen.
Die vollständige Gitarrenstunde
24 Minuten vom Intro zur eigenen Solobegleitung
Horst spielt zuerst seine vollständige Fassung. Ab 03:59 zerlegt er Intro, Strophe, Bridge, Akzentmuster und Finale in einzelne Aufgaben.
Eine Fassung für Gitarre und Stimme
Horst übernimmt nicht jede Spur einer Aufnahme. Er baut eine Version, die allein auf der Akustikgitarre vollständig trägt und beim Singen genügend Platz lässt.
Das Intro bleibt fein und motivisch. In der Strophe liefern die vollen Akkorde die Harmonie, die sonst weitere Instrumente stützen würden. Später wird der Anschlag dichter.
Damit wird der Song zu einer Arrangementlektion: dieselben Akkorde, aber unterschiedliche Energie, Artikulation und Nähe zur Stimme.
Capo 1 und vier Griffbilder
Die linke Hand bleibt überschaubar
Horst spricht nach dem Stimmenversatz bewusst mit den vertrauten Griffnamen. Gemeint sind G, Am, C und Dm als Formen. Durch den Capo erklingen sie einen Halbton höher.
Start und Rückkehr
Das Grundzentrum des Arrangements. Im Intro liegt darüber die bewegte Oberstimme.
Strophenbewegung
Beim Picking beginnt die rechte Hand auf der A-Saite. Der Akzent bleibt oben.
Zweites Introfeld
Die Bassnote wechselt von der tiefen E-Saite auf die A-Saite, das Motiv bleibt gleich.
Bridge und Kontrast
Dm eröffnet die Bridge. Horst wählt die offene Form statt einer unnötig schweren Barré-Lösung.
Der Capo verändert die klingende Tonhöhe, nicht deinen Übeplan. Sprich beim Lernen die Griffbilder so mit, wie Horst sie in der Lektion nennt.
Basspuls und wechselnde Oberstimme
Das Intro lebt von einem einzigen kleinen Motiv
Die Figur pendelt zwischen einer Bassnote und zwei benachbarten Tönen auf der G-Saite. Dazwischen stehen drei gleichmäßige Pulse auf der hohen E-Saite.
Bass setzen
Auf der G-Form beginnt die Figur mit der tiefen Bassnote. Halte sie rhythmisch stabil.
Oberstimme wechseln
Kleiner Finger und Mittelfinger erzeugen die wechselnde Farbe auf derselben Saite.
Dreierpuls
Drei gleichmäßige Töne oben schließen das Motiv und führen zurück zum Bass.
Auf C übertragen
Nur die Basssaite und die linke Hand wechseln. Die Bewegungslogik bleibt identisch.
Horst spielt die Figur vollständig mit dem Plektrum, weil sie dadurch voller wird. Finger oder Hybrid Picking bleiben möglich. Entscheidend ist, dass Basspuls und Oberstimme klar getrennt hörbar bleiben.
Drei Bewegungsarten
Picking, Sechserfigur und 3+3+2-Akzent
In der Strophe spielt Horst drei Töne abwärts und vier aufwärts. Der oberste Ton bekommt einen deutlichen Akzent und übernimmt damit die Funktion einer Snare.
Die Bridge kann mit einer Sechserfigur oder einer eigenen Achterschleife begleitet werden. Wähle die Variante, die auch beim Singen sicher bleibt.
Im Höhepunkt verdichtet Horst den Anschlag zu einem 3+3+2-Akzentmuster. Der Rhythmus entsteht durch Betonung, nicht durch größere Kraft.
Vier Kontrollpunkte
- Strophe: der hohe Akzent bleibt an derselben rhythmischen Stelle.
- Bridge: sechs oder acht Töne laufen ohne Unterbrechung.
- Dynamik: leise und kräftige Teile sind deutlich unterscheidbar.
- Stimme: die Begleitung bleibt auch beim Singen kontrollierbar.
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20 direkte Kapitel
- 03:59 · Begrüßung und ZielHorst ordnet seine eigene Fassung ein.
- 05:03 · Intro demonstriertDie komplette Figur im Zusammenhang.
- 05:35 · Strophe und BridgeDie drei zentralen Begleitarten hören.
- 06:23 · Dichtes FinaleÜbergang zum 80er-Jahre-Akzent.
- 06:44 · Intro aus der Unplugged-IdeePlektrum oder Finger als Klangentscheidung.
- 07:15 · Capo und AkkordeErster Bund, G, Am, C und Dm.
- 07:56 · IntrogriffPosition und Fingerbewegung im Detail.
- 08:43 · Intro ganz langsamBasspuls und Oberstimme trennen.
- 09:49 · Dreierpuls obenDie hohe E-Saite schließt das Motiv.
- 10:04 · Finger-AlternativeDie Figur ohne reines Plektrumspiel.
- 10:45 · Motiv auf CBasssaite wechseln, Bewegungslogik behalten.
- 12:11 · Von Intro zu StropheWarum die vollen Akkorde gebraucht werden.
- 12:39 · StrophenpickingDrei Töne abwärts, vier aufwärts.
- 13:29 · Hoher Ton als SnareAkzent und Puls der Begleitung.
- 14:43 · Bridge mit DmOffene Form statt unnötigem Barré.
- 15:57 · SechserfigurZwei Dreiergruppen in der Bridge.
- 17:12 · Künstlerische FreiheitAlternative Achterschleife auswählen.
- 17:55 · Dynamik aufbauenAnziehen, lösen und Spannung halten.
- 19:57 · 3+3+2-AkzentDas dichte Muster nur durch Betonung formen.
- 22:28 · Leises FinaleZum ursprünglichen Picking zurückkehren.
Konkreter Übeplan
Sechs Einheiten vom Griffbild zum Spannungsbogen
- Griffbilder: G, Am, C und Dm mit Capo 1 ohne Rhythmus wechseln. Jeder Griff steht ohne Suchpause.
- Intro auf G: Spiele nur Bassnote, wechselnde G-Saite und Dreierpuls. Zehn saubere Schleifen reichen.
- Transfer auf C: Wechsle nur die Basssaite und die linke Hand. Das Motiv bleibt rhythmisch gleich.
- Strophe: Übe drei Töne abwärts und vier aufwärts. Der oberste Ton bekommt immer denselben Akzent.
- Bridge und Finale: Stabilisiere zuerst die Sechserfigur, danach das 3+3+2-Muster getrennt.
- Arrangement: Nimm einen kompletten Durchgang auf und prüfe Energie, Puls, Lautstärke und Platz für die Stimme.
Eine Art finden, die dir liegt
Horst erlaubt in der Bridge ausdrücklich eine eigene Variante. Die Begleitung muss spielbar und singbar bleiben. Eine kompliziertere Figur ist wertlos, wenn sie den Puls unterbricht.
Übe die drei Bewegungsarten getrennt. Verbinde sie erst, wenn jede für sich zwei Minuten ohne Stocken läuft.
Beim Dynamikpass kontrollierst du nicht nur Lautstärke. Prüfe auch Anschlagsdichte, Pausen, Akzent und die Nähe zur Stimme.
Der letzte Durchgang beginnt leise, wächst zum dichten Akzent und kehrt am Ende wieder zum Introcharakter zurück.
Premium-Material
Akkorde und Form auf einer Seite
Die bestehende Download-ID bleibt unverändert. Lokal geprüft wurde eine 768 × 1.024 Pixel große JPG-Fassung mit den Griffbildern G, Am, C und Dm sowie farblich markierten Formteilen. Liedtext wird im Beitrag nicht wiedergegeben.
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Hinweis: Das Material ist zum persönlichen Lernen bestimmt. Rechte an Komposition, Text, Film und Originalaufnahme verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Klang durch Spielweise
Ein Plektrum, drei Energien
Voller, aber transparent
Horst bevorzugt das Plektrum auch für die Introfigur. Bass und hohe Stimme bleiben klar, ohne dünn zu wirken.
Betonung statt Härte
Das 3+3+2-Muster braucht klare Akzente. Mehr Kraft allein macht den Rhythmus nicht deutlicher.
Material kontrollieren
Teste eine stabile, nicht zu weiche Plektrumstärke. Verschiedene Stärken kannst du mit den VIP-Guitar Plektren direkt vergleichen. Entscheidend bleibt, dass die Hand beim dichten Anschlag locker bleibt.
Getrennter Kontrollpass
Drei Hördurchgänge mit klaren Aufgaben
Höre zuerst nur auf das Intro. Basspuls, wechselnde Oberstimme und Dreiergruppe müssen als drei Ebenen verständlich bleiben.
Im zweiten Durchgang kontrollierst du den hohen Strophenakzent. Er soll die Rolle einer Snare übernehmen und darf nicht zufällig wandern.
Der dritte Durchgang prüft den Spannungsbogen. Leises Picking, Bridge, dichter Höhepunkt und zurückgenommenes Ende müssen wie eine bewusste Entwicklung wirken.
Hörkontrolle
- Bleibt das Intro auch beim Griffwechsel gleichmäßig?
- Ist der 3+3+2-Akzent ohne mehr Kraft erkennbar?
- Lässt die Gitarre genug Platz für eine gesungene Linie?
Passende nächste Schritte
Vertiefe Rhythmus, Gitarre und Stimme sowie Capo-Praxis
Dein nächster Durchgang
Spiele das Intro zweimal, eine Strophe im Picking, die Bridge in deiner sicheren Variante und das Finale im 3+3+2-Akzent. Danach gehst du bewusst wieder leise heraus.



1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort
Hi Horst,
so wie du dieses Stück präsentiert hast, hat mich dazu gebracht, einer deiner Unterstützer zu werden. Deine Art, die Gitarrenmusik zu zelebrieren, hat mich auf das Höchstmaß motiviert. Vielen Dank!