Billy Idol · Steve Stevens · Rebel Yell · Teil 2

Rebel Yell Gitarre Teil 2: Solo, Synthie-Part und Finale

Teil 2 beginnt dort, wo die Begleitung endet: Chuck-Berry-Auftakt, H-Moll-Pentatonik, Bendings, Tapping, Tremoloeffekte, der ruhige Mittelteil und das druckvolle Finale. Horst zerlegt das Solo in zwei Hälften und zeigt danach die ungewöhnlichen Gitarrenfarben des Arrangements.

TonzentrumH-Moll
Tempo166 BPM in der Notation
StimmungStandard
Lektion22:49 Minuten

Die vollständige Videolektion

Solo, Effektpassage und Schlussform in einem Lernweg

Horst setzt nach der Wiederholung des Intros ein, erklärt das Gitarrensolo Phrase für Phrase und spielt es anschließend im Zieltempo und langsam. Danach folgen der Effektübergang, die leise Gitarrenmelodie, der Schlussrefrain und typische Steve-Stevens-Verzierungen.

Dein Auftrag: Lerne zunächst nur die ersten vier Solophrasen. Nimm jeden Zielton einzeln auf und kontrolliere Tonhöhe, Vibrato und Tonende. Tapping, Tremolo und Effekte kommen erst hinzu, wenn die Phrase trocken und im Puls funktioniert.

Drei Ebenen, die getrennt geübt werden

Die erste Ebene ist melodisch: Pentatonik, zusätzliche Tonleitertöne und klare Zielnoten. Die zweite ist technisch: Bendings, Slides, Hammer-Ons, Tapping und Tremoloarbeit. Die dritte Ebene betrifft den Ablauf vom Solo über den ruhigen Teil bis zum Finale.

Eine schwierige Technik darf den Formablauf nicht verdecken. Spiele deshalb zuerst eine vereinfachte Fassung mit denselben Zielnoten.

Horst bietet an mehreren Stellen Alternativen an. Diese Freiheit ist praktisch: Entscheidend sind Timing, Richtung und Wirkung der Phrase, nicht eine erzwungene Kopie jeder Live-Variation.

Sound und Kontrolle

Verzerrung trägt, aber die Artikulation bleibt hörbar

Der Solosound braucht Sustain für Bendings und Vibrato. Gleichzeitig müssen schnelle Wiederholungen, Tapping und gedämpfte Übergänge voneinander getrennt bleiben. Horst beschreibt zusätzlich Flanger-, Delay-, Fuzz- und Oktaverfarben aus seiner Analyse des Arrangements.

Solosound

Stelle das Gain so ein, dass lange Töne tragen. Prüfe danach mit einer schnellen Vierergruppe, ob Plektrumanschläge noch klar voneinander zu unterscheiden sind.

Effektpassage

Delayfeedback, Flanger und Synthie-ähnliche Farben sind ein eigener Arbeitsschritt. Übe die zugrunde liegende Bewegung zuerst ohne Effekt.

Passender Song-Sound

Das bestehende Steve-Stevens-Preset bei VIP-Guitar ist die sachlich passende Klangverknüpfung. Format und Kompatibilität stehen auf der Produktseite.

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Erste Hälfte des Solos

Vom Rock’n’Roll-Auftakt zur eigenen Klangsprache

Das Solo beginnt in der ersten Lage der H-Moll-Pentatonik. Horst ergänzt Töne aus der H-Moll-Tonleiter und führt vom bekannten Rock’n’Roll-Motiv in eine ungewöhnlichere, spannungsvoll klingende Passage.

Auftakt

Ziehe die G-Saite kontrolliert um einen Ganzton und setze die Barré-Antwort auf den hohen Saiten.

Positionswechsel

Ein Slide bringt die Phrase vom zweiten in den siebten Bund. Der Zielton muss rhythmisch landen.

Zusatzton

Die Tonleitertöne erweitern die Pentatonik, ohne das H-Moll-Zentrum zu verlieren.

Tremolo

Tapping, Oktave und Hebelbewegung werden als eigener Effektbaustein isoliert.

Die Reihenfolge schützt die Intonation. Erst das Bending stimmen, dann Slide und Lauf verbinden, danach die Tremoloidee ergänzen. Ein spektakulärer Effekt rettet keinen unsauberen Zielton.

Zweite Hälfte des Solos

Galoppierende Gruppen führen zu Hammer-Ons und Tapping

Horst beginnt die zweite Hälfte mit einer kurzen Figur auf tiefer E- und A-Saite. Dieselbe rhythmische Idee wandert zwei Bünde höher auf D- und G-Saite. Dadurch bleibt die Bewegung vertraut, obwohl sich Lage und Klangfarbe ändern.

Danach folgen oktavierte Stufen, ein gezogener Abschluss, Hammer-Ons in der H-Moll-Tonleiter und eine Tappingvariante im 19. und 21. Bund. Horst zeigt einfache und erweiterte Fassungen.

Wähle pro Durchgang nur eine Tappingfassung. Das einfache Tapping mit anschließendem Slide ist bereits vollständig. Doppeltapping ist eine Option, kein Pflichtschritt.

Vier Kontrollpunkte

  1. Die Dreier- und Vierergruppen bleiben im Puls.
  2. Der Lagenwechsel verändert nicht die Anschlagsstärke.
  3. Hammer-Ons klingen ohne zusätzlichen Plektrumdruck.
  4. Das Tapping endet sauber auf dem H-Powerchord.

Ruhiger Teil und Finale

Eine Gitarrenmelodie klingt fast wie ein Synthesizer

Nach dem Solo folgen Drumbreak und Bass. Horst zeigt die Melodie, die er in der Aufnahme als Gitarrenpart mit Fuzz- und Oktaverfarbe einordnet. Für das Lernen wird sie zunächst ohne Spezialeffekt gespielt und anschließend eine Oktave höher wiederholt.

Melodie

Tiefe Lage

Kurze Einzeltöne auf G-, E- und A-Saite bilden die erste Phrase.

Antwort

Hohe Lage

Nach zwei Durchgängen wandert dieselbe Idee eine Oktave nach oben.

Schlussrefrain

Chromatischer Weg

Ein Abgang auf den mittleren Saiten führt zurück zu G, D und A.

Finale

Intro mit mehr Druck

Die bekannte Figur kehrt wieder und wird im dritten Durchgang dichter gepickt.

Der Schluss endet mit A und H, danach klingt das Echo aus. Übe diese Form ohne Solo: Effektübergang, leise Melodie, Schlussrefrain und Finale. Erst danach setzt du beide Solohälften davor.

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20 direkte Kapitel

Konkreter Übeplan

Sechs Einheiten vom ersten Bending zum vollständigen Finale

  1. Tonmaterial: Spiele die erste H-Moll-Pentatonik und benenne die zusätzlichen Tonleitertöne.
  2. Bendings: Vergleiche jeden gezogenen Ton mit dem vorab gegriffenen Zielton.
  3. Erste Hälfte: Verbinde Auftakt, Slide, Lauf und mysteriöse Phrase ohne Tremoloeffekt.
  4. Zweite Hälfte: Übe die versetzten Gruppen, Hammer-Ons und eine Tappingfassung.
  5. Arrangement: Spiele leise Melodie, chromatischen Abgang und Finale als eigenen Ablauf.
  6. Gesamtform: Setze beide Solohälften vor das Arrangement und nimm einen vollständigen Durchgang auf.

Ein Fehlerkriterium pro Aufnahme

Kontrolliere zuerst ausschließlich die Tonhöhe der Bendings. Im zweiten Durchgang hörst du auf Nebensaiten und Tonenden. Im dritten prüfst du, ob Slides, Tapping und Lagenwechsel genau auf dem Puls landen.

166 BPM sind der Zielwert der archivierten Notation, nicht das Starttempo. Halbiere das Tempo oder arbeite ohne Metronom in kurzen, gleichmäßigen Bewegungen.

Wenn ein Effekt die Beurteilung erschwert, schalte ihn aus. Sustain, Delay und Flanger kommen erst im letzten Kontrollpass wieder hinzu.

Notation und Originalmaterial

Die Solopartitur bestätigt Techniken und Form

Die separate Solofassung umfasst drei Seiten, 31 Takte und eine Gitarrenspur bei 166 BPM in Standardstimmung. Die GPX-Auswertung enthält 27 Bendings, 24 Vibratonoten, Slides, Hammer-Ons, Pull-Offs, Tapping und Tremoloarbeit.

Die siebenseitige Rhythmusfassung dokumentiert 138 Takte und den gesamten Songablauf. Der 289,861 Sekunden lange Backingtrack ist lokal vollständig decodierbar und dient als Form- und Temporeferenz.

Im Ausgangsbeitrag war kein geschützter Download eingebunden. Deshalb wurde keine Datei und keine Schutzroute ergänzt.

So nutzt du die Partituren

  1. Markiere die beiden Solohälften.
  2. Trenne Bending-, Lauf- und Tappingtakte.
  3. Spiele das Finale zunächst mit der Rhythmusfassung.
  4. Setze erst danach Solo und Backingtrack zusammen.

Das Fundament aus Teil 1

Begleitung und Bridge müssen vor dem Solo stehen

Teil 1 enthält Intro, Powerchord-Auftakt, Strophe, Refrain und Bridge. Das bekannte Intro wird unmittelbar vor dem Solo wiederholt und kehrt im Finale erneut zurück.

Wenn der Übergang ins Solo nicht sicher ist, beginne nicht bei Takt eins. Spiele nur Bridge, Intro-Wiederholung und die ersten beiden Solophrasen als Schleife.

Die gemeinsame 166-BPM-Referenz der Rhythmus- und Solonotation hilft dabei, beide Teile später ohne Tempobruch zu verbinden.

Deine Reihenfolge

  1. Teil 1 bis zur Bridge stabilisieren.
  2. Intro als Soloauftakt wiederholen.
  3. Erste Solohälfte ergänzen.
  4. Zweite Hälfte und Finale zuletzt verbinden.

Zu Rebel Yell Teil 1

Passende nächste Schritte

Vertiefe Pentatonik, Steve-Stevens-Stil und Songform

Dein nächster Durchgang

Nimm heute nur die ersten 30 Sekunden des Solos auf. Wenn Ganzton-Bending, Barré-Antwort und Slide rhythmisch zusammengehören, ist das Fundament für den Rest gelegt.

Dein nächster Schritt

Stimme zuerst die Zielnoten, dann kommt die Geschwindigkeit

Isoliere jedes Bending und vergleiche es mit seinem Zielton. Danach verbindest du zwei Phrasen, nicht das ganze Solo. Tapping, Tremolo und Effekte bleiben bis zum sauberen Grundablauf ausgeschaltet.

„Gehe es wie immer langsam an, wiederhole oft und habe Spaß.“Horst Keller im ursprünglichen Beitrag

Was bremst dich noch: Bending-Intonation, Tapping oder der Übergang ins Finale?

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