Limp Bizkit und The Who · Picking und Rhythmus · Horst Keller

Behind Blue Eyes auf der Gitarre

Der Song verbindet offene Akkorde mit einem klar geordneten Picking-Muster. Horst zeigt die Akkordformen, zwei Varianten für die rechte Hand, einen tragfähigen Begleitrhythmus und die kleinen Sus4-Bewegungen im Refrain.

Die Lektion orientiert sich an der Limp-Bizkit-Fassung. Für die Begleitung brauchst du offene Saiten, einen gleichmäßigen Puls und nur einen Barré-Akkord. Das vorhandene Guitar-Pro-Arrangement läuft mit 120 BPM.

TonzentrumE-Moll
Takt4/4
Tempo120 BPM
Lektion46:01 Minuten

Die vollständige Gitarrenstunde

Höre zuerst auf Saitenfolge, Puls und Akkordwechsel

Horst zerlegt Akkorde, Picking und Rhythmus direkt am Instrument und zeigt, wie du schwierige Saitensprünge sinnvoll vereinfachst.

Dein Auftrag: Höre ab 10:44 zuerst nur auf die rechte Hand. Zähle die Saitenfolge beim E-Moll mit und beobachte danach, wie Horst beim Cadd9 eine Saite überspringt.

Die rechte Hand führt

Die Akkorde sind überschaubar. Der eigentliche Lernwert liegt in der sauberen Anschlagrichtung und in einem Rhythmus, der auch beim gleichzeitigen Singen stabil bleibt.

Beginne nicht mit dem ganzen Song. Nimm zwei Akkorde, halte die Hand klein und wiederhole die Bewegung, bis jeder Ton gleich laut und ohne Nebengeräusch klingt.

Die harmonische Grundlage

Offene Saiten verbinden die Akkorde

In der Strophe folgen E-Moll, G6, Dsus2, Cadd9 und Asus2. Die hohe E-Saite bleibt in mehreren Formen offen und gibt der Begleitung ihren zusammenhängenden Klang.

Start

E-Moll und G6

E-Moll öffnet die Folge. Beim G6 bleibt die hohe E-Saite frei und färbt den sonst vertrauten G-Dur-Griff.

Weiterführung

Dsus2

Auch Dsus2 nutzt die offene hohe E-Saite. Der Akkord bleibt dadurch weniger abgeschlossen als ein normales D-Dur.

Antwort

Cadd9 und Asus2

Beide Formen tragen das anspruchsvollere Picking mit dem wiederkehrenden Ton auf der D-Saite.

Refrain

D, G, E und H-Moll

Der Refrain erweitert die Folge. H-Moll ist der einzige Barré-Griff der Lektion; E-Esus4 und A-Asus4 liefern kleine Bewegungen.

Greife jede Form zuerst ohne Rhythmus. Die offenen Saiten müssen wirklich offen klingen, bevor das Picking hinzukommt.

Das zentrale Picking

Eine Treppe für E-Moll, eine zweite Bewegung für Cadd9

Auf E-Moll und G6 spielt Horst eine lineare Folge: Saiten 6, 5, 4, 3 und danach 1, 2, 3, 4. Die Bewegung läuft erst nach unten durch die Bass- und Mittelsaiten und kehrt dann von der hohen E-Saite zurück.

Beim Cadd9 und Asus2 wird die D-Saite mehrfach angesteuert. Dadurch entsteht ein größerer Sprung über die G-Saite. Wenn dieser Sprung den Puls zerstört, darfst du zunächst die lineare Variante weiterspielen.

Die Vereinfachung ist ein Übeschritt, kein Ausweichen. Sobald der Puls hält, baust du die originale Saitenfolge wieder ein.

Vier Kontrollen

  1. E-Moll mit 6, 5, 4, 3, 1, 2, 3, 4 spielen.
  2. Dieselbe Folge ohne Unterbrechung auf G6 übertragen.
  3. Cadd9 mit kleinem Weg über die G-Saite isolieren.
  4. Erst danach Cadd9 und Asus2 im Wechsel verbinden.

Plektrum und Bewegungsrichtung

Ergonomie entsteht durch passende Auf- und Abschläge

Horst zeigt für die Pickingfigur eine feste Richtungsfolge: runter, runter, hoch, runter, hoch, hoch, runter, hoch. Sie verhindert unnötige Wege und macht das Muster bei höherem Tempo kontrollierbar.

Der kleine Finger kann die Hand leicht an der Decke orientieren. Er soll nicht verkrampft drücken. Die Bewegung bleibt kompakt und kommt aus einer entspannten Hand.

Sprich die Richtungen beim Üben leise mit. Wenn du an einer Stelle rätst, ist das Muster noch nicht automatisiert.

Picking in vier Schichten

  1. Nur offene Saiten mit der Richtungsfolge spielen.
  2. E-Moll greifen und jede Note gleich laut halten.
  3. G6 ergänzen, ohne die rechte Hand zu verändern.
  4. Cadd9 und Asus2 als eigene Schleife üben.

Begleiten und gleichzeitig singen

Der Grundrhythmus darf durchlaufen

In der Aufnahme setzt die Gitarre kleine Akzente und lässt Lücken. Allein mit Gesang ist eine durchgehende Begleitung oft musikalisch sicherer.

Puls

Die Schlaghand bewegt sich gleichmäßig weiter. Akkordwechsel dürfen den Grundpuls nicht abbremsen.

Vereinfachung

Spiele zuerst einen durchgehenden Rhythmus. Die kleinen Akzente kommen erst hinzu, wenn Gesang und Hand zusammenhalten.

Hören

Horst empfiehlt, die Aufnahme häufig anzuhören und den Rhythmus auch singen zu können.

Verzierungen

A-Asus4 und E-Esus4 sind kurze Bewegungen. Am Ende setzt Horst drei klare Abschläge.

Eine einzelne Gitarre muss nicht jede Studiofigur kopieren. Der Song trägt besser mit einem stabilen Rhythmus als mit originalgetreuen Akzenten, die den Takt gefährden.

Übe die Refrainbewegungen separat. Lass den Grundakkord stehen, setze den kleinen Finger nur kurz für Sus4 auf und nimm ihn ohne zusätzliche Spannung wieder weg.

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20 direkte Kapitel

Konkreter Übeplan

Sechs Einheiten für Picking und Begleitung

  1. Akkorde: E-Moll, G6, Dsus2, Cadd9 und Asus2 ohne Rhythmus sauber greifen.
  2. Treppenmuster: E-Moll und G6 mit der linearen Saitenfolge verbinden.
  3. Saitensprung: Cadd9 und Asus2 isolieren, zunächst langsam und klein anschlagen.
  4. Rhythmus: Einen durchgehenden Grundschlag über die Strophenfolge spielen.
  5. Refrain: H-Moll sichern und A-Asus4 sowie E-Esus4 ergänzen.
  6. Form: Den Song bei 60 BPM durchspielen, danach schrittweise Richtung 120 BPM gehen.

Nutze Wiederholungen als Qualitätsmessung

Horst demonstriert im Guitar-Pro-File, wie du einzelne Takte markierst und das Tempo halbierst. So bleibt die Aufgabe klein und überprüfbar.

Steigere erst, wenn eine Passage fünf bis zehn Mal hintereinander fehlerfrei gelingt. Nach einem Fehler beginnt die Serie neu.

Der Kontrollpunkt lautet: Bleibt die rechte Hand auch beim Akkordwechsel im selben Puls?

Material aus dem bestehenden Archiv

Akkordblatt und Guitar-Pro-Arrangement

Die vorhandene geschützte Downloadroute bleibt unverändert. Im lokalen VIP-Guitar-Archiv liegen ein zweiseitiges PDF mit Akkorden, Griffbildern und acht Takten Picking, eine zusätzliche zweiseitige Akkordfassung, eine einseitige Übersetzung sowie GP-, GP5- und GPX-Dateien.

GP und GP5 beschreiben dasselbe Arrangement mit 134 Takten, sieben Spuren und 120 BPM. Die GPX-Datei wurde inventarisiert, aber lokal nicht semantisch gelesen. Geschützte Liedzeilen und Übersetzungen werden hier nicht wiedergegeben.

Geschütztes Zusatzmaterial

Der bestehende Download bleibt Unterstützern vorbehalten und führt zur unveränderten Schutzroute.

Klang und Spielgefühl

Ein kontrolliertes Plektrum trägt die Akustikgitarre

Picking

1,5 Millimeter

Horst verwendet in der Lektion ein 1,5 mm starkes Plektrum für einen vollen, kontrollierten Ton. Auch 1,0 mm funktioniert und klingt etwas schärfer.

Strumming

Bei Bedarf flexibler

Für schnelle Begleitungen nennt Horst 0,8 mm als mögliche Wahl. Beim langsamen Picking bleibt Kontrolle wichtiger als Nachgiebigkeit.

Erst Gleichmäßigkeit, dann Klangvergleich

Nimm acht Takte mit derselben Lautstärke auf. Erst wenn die Saiten ausgeglichen klingen, vergleichst du zwei Plektren oder eine andere Anschlagposition.

Picking hören

Passende Vertiefung

Übertrage Picking, offene Akkorde und Dynamik

Der rote Faden bleibt derselbe: Ein einfaches Muster klingt erwachsen, wenn Saitenfolge, Puls und Lautstärke zusammenpassen.

Dein nächster Schritt

Lerne heute nur zwei Akkorde und acht Anschläge

Spiele E-Moll und G6 mit der Saitenfolge 6, 5, 4, 3, 1, 2, 3, 4. Bleibt der Puls zehn Wiederholungen stabil, nimmst du Cadd9 dazu.

„Es ist hier ganz wichtig, dass ihr das genauso pickt.“Horst Keller, aus der Videolektion

Was fordert dich mehr: die Anschlagrichtung, der Sprung beim Cadd9 oder die Begleitung zum Gesang?

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