Daft Punk · Funk-Rhythmus · Alexander Spitzner

Get Lucky auf der Gitarre: Akkorde und Funk-Rhythmus

Vier Barré-Akkorde tragen die gesamte Begleitung. Die eigentliche Arbeit steckt in der rechten Hand: durchlaufende Sechzehntel, klare Akzente und kontrollierte gemutete Schläge. Alexander Spitzner zeigt dir, wie du Akkorde und Rhythmus getrennt aufbaust und anschließend verbindest.

AkkordeHm · D · Fism · E
PulsSechzehntel
TechnikMuting
Lektion14:12 Minuten

Die vollständige Videolektion

Vier Barré-Akkorde, ein durchlaufender Puls

Alexander spielt die Begleitung zunächst vor und zerlegt danach Greifhand und Anschlag. Du hörst zuerst den Zusammenhang und arbeitest anschließend an jedem Baustein einzeln.

Dein Auftrag: Lege die Greifhand zunächst auf H-Moll und bewege die rechte Hand locker in durchlaufenden Sechzehnteln. Spiele nur den ersten Basston und einen klaren Akkordakzent. Alle übrigen Bewegungen bleiben zunächst stumm.

Rhythmus vor Akkordwechsel

Die Folge H-Moll, D-Dur, Fis-Moll und E-Dur ist überschaubar. Der Groove entsteht nicht durch zusätzliche Akkorde, sondern durch Tonlänge und Anschlag.

Die rechte Hand bleibt ständig in Bewegung. Die linke Hand entscheidet, ob der Akkord klingt oder nur ein kurzer perkussiver Schlag entsteht.

Beginne deutlich langsamer als die Vorführung. Erst wenn die Bewegung locker bleibt, überträgst du das Muster auf den nächsten Akkord.

Greifhand

Die vier Akkorde im Griffbrettbereich

Alle Formen liegen nah beieinander. Dadurch kannst du die Handwege klein halten und dich auf den Rhythmus konzentrieren.

H-Moll

Siebter Bund

Der Zeigefinger legt den Barré über alle Saiten. Ring- und kleiner Finger greifen A- und D-Saite im neunten Bund.

D-Dur

Ab fünftem Bund

Der Grundton liegt auf der A-Saite. Alexander zeigt die übliche Dreifingerform und seine Doppel-Barré-Variante im siebten Bund.

Fis-Moll

Ab neuntem Bund

Der Barré liegt im neunten Bund. Mittelfinger, Ringfinger und kleiner Finger ergänzen die Mollform in den folgenden Bünden.

E-Dur

Ab siebtem Bund

Die D-Dur-Form wird zwei Bünde nach oben verschoben. Alexander greift auch hier den kompakten Doppel-Barré.

Prüfe jeden Akkord Saite für Saite. Wenn ein Ton nicht klar klingt, korrigierst du nur diesen Kontaktpunkt. Die leicht gedrehte Außenseite des Zeigefingers kann den Barré stabiler machen.

Rechte Hand

Locker durch die Sechzehntel

Die Schlaghand pendelt gleichmäßig ab und auf. Auch wenn kein Akkord klingt, bleibt die Bewegung erhalten. So bleibt der Puls stabil.

Basston

Der erste Schlag hebt den Basston des jeweiligen Akkords hervor.

Hohe Saiten

Die klingenden Akkordakzente treffen vor allem D-, G-, H- und hohe E-Saite.

Muting

Die Greifhand löst den Druck, bleibt aber auf den Saiten liegen und stoppt die Tonhöhe.

Lockerheit

Unterarm und Handgelenk bleiben frei. Tempo kommt erst nach einer ruhigen Bewegung.

Wenn du die Hand zwischen zwei Akzenten anhältst, verliert der Rhythmus seinen Fluss. Spiele deshalb zuerst nur Luftschläge und füge anschließend einzelne Klangpunkte ein.

Alexander nimmt bei den Akkordakzenten die D-Saite mit, damit der Klang nicht zu dünn wird. Der Arm darf trotzdem nicht über alle sechs Saiten schlagen. Begrenze den Weg so weit, dass Bassschlag und hohe Akkordfläche als zwei verschiedene Ebenen hörbar bleiben.

Schlagmuster

Klingende und gemutete Schläge ordnen

Alexander beginnt mit dem Basston, setzt danach einen klingenden Abschlag und verbindet die nächsten Akzente mit gemuteten Zwischenbewegungen. Down- und Upstrokes folgen dem gleichmäßigen Sechzehntelraster.

Die entscheidende Trennung geschieht links: Druck bedeutet Akkord, gelöster Druck bedeutet perkussiver Schlag. Die rechte Hand ändert ihre Bewegung nicht.

Teile das Muster in zwei kurze Hälften. Wiederhole jede Hälfte, bis Bass, Akkord und Muting an derselben Stelle landen. Erst dann verbindest du beide.

Nutze die langsame Mitspielstelle im Video als erste Referenz. Kannst du dort noch nicht locker bleiben, reduzierst du weiter. Ein langsamer, gleichmäßiger Durchgang bringt dich näher an den Groove als ein schneller Versuch mit stockender Hand.

Kontrollpunkte

  1. Puls: Die Hand läuft ohne Pause ab und auf.
  2. Bass: Der erste Ton jedes Akkords bleibt hörbar.
  3. Akzent: Die hohen Saiten klingen klar und kurz.
  4. Muting: Keine zufällige Tonhöhe bleibt stehen.

Direkt zu den Stellen

20 direkte Kapitel

Konkreter Übeplan

Sechs Einheiten für Akkorde und Groove

  1. Akkordklarheit: Hm, D, Fism und E einzeln Saite für Saite prüfen.
  2. Wege: Die vier Formen ohne Anschlag in einer ruhigen Schleife wechseln.
  3. Puls: Sechzehntel nur als Luftschläge spielen und laut mitzählen.
  4. Klangpunkte: Basston und ersten Akkordakzent in den Puls einsetzen.
  5. Muting: Die restlichen Schläge durch gelösten Greifdruck perkussiv machen.
  6. Folge: Das fertige Muster auf alle vier Akkorde übertragen und aufnehmen.

Nur ein Kriterium pro Runde

In den ersten beiden Einheiten zählt ausschließlich die linke Hand. In Einheit drei und vier beobachtest du nur den Bewegungsfluss der rechten Hand.

Nimm die fünfte und sechste Einheit auf. Höre danach zuerst auf den Puls, dann auf Nebensaiten und zuletzt auf die Akkordwechsel.

Wenn der Wechsel zu spät kommt, baust du bewusst eine kurze Übepause zwischen zwei Akkorden ein. Genau diesen Weg zeigt Alexander am Ende der Lektion.

Sound und Koordination

Der Funk entsteht aus kurzen Kontrasten

Klingender Akkord

Druck und klare hohe Saiten

Greife vollständig, triff den vorgesehenen Saitenbereich und stoppe den Akkord rechtzeitig. Mehr Lautstärke ersetzt keine saubere Artikulation.

Gemuteter Schlag

Druck lösen, Kontakt halten

Die Finger bleiben auf den Saiten, ohne sie auf die Bünde zu drücken. Der Anschlag wird kurz und perkussiv.

Ein Griff, zwei Klänge

Bleibe auf H-Moll. Spiele abwechselnd einen vollen Akkord und zwei gemutete Schläge. Erst wenn der Unterschied deutlich ist, setzt du dieselbe Kontrolle in das komplette Muster ein.

Materialbestand

Was für diese Lektion verifiziert ist

Der Ausgangsbeitrag enthält die Videolektion, aber keinen geschützten Download. Im lokalen Archiv wurde keine PDF-, Guitar-Pro-, Audio- oder Backingtrackdatei gefunden. Deshalb wird kein Material ergänzt.

Die Lektion selbst liefert Akkordpositionen, Anschlagprinzip, Muting und einen konkreten Übeweg. Für Griffweise und Rhythmus bleibt das Video die maßgebliche Quelle.

Quellenabgrenzung

  1. Live-Beitrag: Videoidentität und bestehende Metadaten.
  2. Transkript: vollständige Erklärung und Zeitmarken.
  3. YouTube-Beschreibung: Alexander Spitzner als Lehrer.
  4. Keine Notations- oder Audiodatei im verifizierten Bestand.

Hörkontrolle

Drei Prüfungen vor dem Originaltempo

Im ersten Durchgang hörst du nur auf die Akkorde. Jeder Griff muss klar einsetzen, ohne offene Nebensaiten.

Im zweiten Durchgang zählt der Puls. Die Hand bewegt sich gleichmäßig, auch wenn einzelne Schläge stumm bleiben.

Im dritten Durchgang prüfst du den Kontrast. Basston, klingender Akkord und gemutete Schläge müssen drei verschiedene Funktionen behalten.

Hörfragen

  1. Bleibt der Sechzehntelpuls durch jeden Wechsel stabil?
  2. Klingen die hohen Saiten klar, aber nicht zufällig lang?
  3. Haben die gemuteten Schläge keine erkennbare Tonhöhe?

Passende nächste Schritte

Vertiefe Funk, Barré und Rhythmus

Dein nächster Durchgang

Spiele zuerst zwei Akkorde, H-Moll und D-Dur, mit vollständigem Muster. Bleibt die rechte Hand ruhig, ergänzt du Fis-Moll und E-Dur.

Dein nächster Schritt

Baue zuerst die rechte Hand auf

Ein stabiler Sechzehntelpuls, klare Akkordakzente und kontrolliertes Muting tragen die gesamte Begleitung. Bleibt die Bewegung locker, setzt du die vier Akkordwechsel nacheinander ein.

Was fordert dich aktuell mehr: die Barré-Wechsel oder das Muting im Sechzehntelpuls?

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