Liebe Gitarrenfreunde, liebe VIP-Guitar Community,
am Samstag waren für unseren Workshop „Sologitarre entschlüsselt“ eigentlich zwei Stunden angesetzt. Am Ende haben wir fast drei Stunden intensiv zusammen gearbeitet, und ich bin wirklich begeistert von unserer Runde. Dass ihr euch so bewusst für mich und meinen Unterricht entschieden habt, hat mir sehr gutgetan. Nach dem Wochenende ging unser Austausch per Mail noch weiter.
Andreas schrieb mir, dass er die besprochenen Ideen jetzt zu Hause ausprobieren will: „Du hast mir wieder richtig Lust aufs Üben gemacht und vor allem die Hoffnung gegeben, dass ich mich auf der Gitarre doch noch deutlich verbessern kann.“
Ich denke genau dasselbe über ihn: Er ist super motiviert und auf einem sehr guten Weg. Schon in meiner Mail nach dem Workshop hatte ich ihm geraten, beim Solospiel bei dem Ansatz zu bleiben, über den wir uns vor dem Workshop ausgetauscht hatten: erst mit wenigen Tönen und kurzen Phrasen arbeiten, bis es wirklich nach Musik klingt.
In meinen Mails nach dem Workshop habe ich den Teilnehmern noch etwas geschrieben, das genauso für dich gilt: Nimm dir immer nur wenige Dinge gleichzeitig vor und mach es dir zu Hause so leicht wie möglich. Hab deine Gitarre immer griffbereit, nimm sie jeden Tag in die Hand, sorge für einen guten Sound und gönn dir Ruhe beim Spielen. Wenn du langsam und sauber übst und dranbleibst, kannst du dich Stück für Stück verbessern. Das kann große Freude machen. Bewahre dir diesen Genuss und die Liebe zum Instrument und lass dich nicht durch weitere YouTube-Videos oder andere Kurse ablenken. Dafür stehe ich mit meinem Namen.
Manuel schrieb mir dazu: „Deine wertvollen Tipps bringen mir für die Verbesserung der Technik wirklich sehr viel.“
Mit der Aufzeichnung und dem Material aus dem Workshop können die Teilnehmer die gezeigten Abläufe jetzt ohne Zeitdruck zu Hause vertiefen.
Fran schrieb mir: „Die Hingabe, Geduld und Leidenschaft, mit der du dein Wissen weitergibst, ist wirklich bewundernswert.“
Herzlichen Dank euch dreien für diese lieben Worte. Dass ihr euch so für die Gitarre begeistert und meine Arbeit so herzlich gelobt habt, hat mich enorm motiviert.
Ich freue mich sehr, dass Sebastian einen weiteren Kurs für uns aufgenommen hat. Sebastian ist schon einer der allerbesten Spieler überhaupt, er spielt auf dem Level von Joe Bonamassa. Und er kann dir diesen anspruchsvollen Stoff erklären und geduldig zeigen, bis es sitzt. Für seine zehn Bonamassa-Licks darfst du dir zu Hause ruhig einige Wochen oder Monate Zeit nehmen.
Wenn du dir einen dieser Licks erarbeitet hast, spiel ihn ruhig einmal anders. Lass einen Ton weg oder eine Pause stehen. Hör dir an, was aus der Phrase wird. Du musst nicht darauf warten, irgendwann einmal „gut genug“ für eigene Musik zu sein. Auch mit drei oder vier Tönen kannst du etwas spielen, das dir gefällt und von dir kommt.
An einer anspruchsvollen Phrase zu arbeiten, lohnt sich auch dann, wenn du sie nicht im Originaltempo spielst. Du hörst genauer hin, ziehst ein Bending sauberer und bekommst mehr Ruhe in die Bewegung. Das nimmst du später mit, auch wenn du über einen langsamen Blues nur wenige Töne spielst. Genieße das, was du schon kannst, während du an den nächsten Dingen arbeitest. Die Freude an der Gitarre muss nicht warten, bis du mit dem Üben fertig bist. Damit wird man ohnehin nie fertig. Zum Glück.
Herzlichen Dank für eure Mails nach dem Workshop. Dass ihr wieder so gerne zur Gitarre greift, bedeutet mir viel. Und danke an alle, die VIP-Guitar unterstützen und diese unabhängige Arbeit möglich machen. Ich freue mich auf die nächste gemeinsame Runde mit euch.
Bis Donnerstag. Und halte die Gitarre am Leben!
Euer Horst
#besser
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