Tempo ist kein Beweis. Es ist das Ergebnis von Kontrolle.
Im VIP-GUITAR Newsletter WO.30/2026 geht es um den Punkt, an dem viele Übepläne ausweichen: nicht noch schneller, sondern erst klarer. Ein Ton, eine Saite und ein ehrlicher Puls machen sichtbar, ob Anschlag, linke Hand und Timing wirklich zusammenarbeiten. Peter Green zeigt, warum gerade darin musikalische Größe liegen kann.
Eine Saite. Ein ehrlicher Test.
Ohne Saitenwechsel hört man sofort, ob der Anschlag locker bleibt, das Plektrum sauber durchgeht und beide Hände im selben Puls arbeiten.
Der Ton vor der Geschwindigkeit
Seine Phrasen hatten Luft, Richtung und Gewicht. Nicht jede Note muss beeindrucken – aber jede muss etwas sagen.
Groove und Rock ohne Ausreden
Chan Chan und Whole Lotta Rosie zeigen auf völlig verschiedene Weise, warum rechte Hand, Puls und Entschlossenheit mehr zählen als Materialmenge.
Der Übekern dieser Woche
Starte mit einem Ton auf einer Saite und dem Metronom. Erst wenn Anschlag, linke Hand und Puls entspannt zusammenbleiben, gehst du weiter: mehr Wiederholungen, dann kleine Gruppen, erst danach mehr Tempo.
Die bessere Frage ist nicht: „Wie viele BPM schaffe ich?“ Sondern: Hört man bei meinem Spiel, was ich sagen will?
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